29. März 2003
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Aarau - Roggenhausen -
Kölliken - Safenwil. 
Verantwortlich Sektion Aarau SAC.
TL: Thomas Fuhrer.
LK 1089/1109. Start zur ersten Etappe (Aarau – Safenwil) Grenztour
Aargau, welche unseren Kanton in 25 Etappen bis Mitte September 2003
umwandert und damit einen umfassenden Einblick in die kulturelle und
geografische Vielfalt unseres „Geburtstagskindes“ ermöglicht.
Marschzeit ca. 3 Std., auch für Kinder und ältere Semester bestens
geeignet.
Besammlung: 9.45 Uhr vor dem Rathaus in Aarau (SBB/WSB/Postauto erreichen
Aarau zwischen 9.17 und 9.27 Uhr). Nach der offiziellen Eröffnung der
Grenztour Aargau Wanderung dem Hasenberg entlang ins „Roggi“, wo uns
unser Clubmitglied Silvio Bircher einiges Interessantes über den Wildpark
Roggenhausen erzählen wird. Die Kinder können sich in der Zwischenzeit
auf dem Spielplatz verweilen oder Tiere füttern. Die Mittagsverpflegung
aus dem Rucksack nehmen wir auf dem grossen Grillplatz oberhalb des
Restaurants Roggenhausen ein. Nach einer knappen Stunde erwartet uns das
Strohdachhaus in Kölliken mit einer interessanten Führung durch alte
Handwerkskünste. Durch den Kölliker und Safenwiler Wald erreichen wir
den Bahnhof Safenwil, wo die „Fahnenübergabe“ an die Sektion Zofingen
für die zweite Etappe erfolgt. Normale Wanderausrüstung, Verpflegung aus
dem Rucksack. Kosten: Ausschliesslich die individuelle An- und Abreise,
sonstige Auslagen werden durch die beiden Sponsoren Mammut AG und das
kantonale Jubiläums-OK getragen (besten Dank!). Es ist keine Anmeldung
erforderlich. Auskunft beim TL Thomas Fuhrer, Tel P 062/724 18 88 oder G
062/835 75 05.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
von Hans Däscher, hans.daescher bluewin.ch
(31. März 2003):
"Etappe 1 hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Referate von
Herr S. Bircher und Herrn Hunziker hatten genau die richtige Länge
und waren sehr lehrreich. Besonders hervorheben möchte ich die
interessante Führung durch das Ortsmuseum Kölliken. Ich werde
dorthin zurückkehren und die Wochenschauen 2. Weltkrieg anschauen.
Höchster Dank gebührt allen Organisatorinnen und Organisatoren.
Mit der Grenztour AG geht ein alter Traum von mir in Erfüllung. Ich
freue mich auf die nächsten Etappen."
Tourenbericht und 6 Fotos von Thomas Fehlmann.
von Thomas Fuhrer (OK Grenztour AG):
Eindrücklicher Auftakt zur Grenztour Aargau
Im Vorfeld der Grenztour wurde viel über die mögliche Teilnehmerzahl
spekuliert. In der Roten Karte 2/2003 habe ich noch geschrieben "...denn
wir müssen damit rechnen, dass auch mal 100 Leute kommen." Damit lag
ich eher an der oberen Grenze der Spekulationen und hörte mehrmals,
ich sei wohl etwas gar optimistisch. Als mir jedoch der Chefredaktor der
"Woche", Peter Schmid, mitteilte, wir müssten nach seinen Erfahrungen
auf gewissen Etappen mit 200 bis 300 Leuten rechnen, traf ich sogleich entsprechende
Vorkehrungen.
Die gut 200 Personen, welche sich am 29. März im Aarauer Rathaus einfanden,
übertrafen jedoch alle Erwartungen. Selbst Stadtammann Guignard rieb
sich verwundert die Augen und meinte, seit der Neujahrsapéro nicht
mehr an diesem Ort stattfinde, habe es nie mehr einen derartigen Publikumsaufmarsch
gegeben. Die von meinem "Hüetimeitli" gebackenen beiden grossen Partybrote
in Form des Kantons Aargau mit rund 130 einzelnen Brötchen reichten
nicht für alle, dennoch herrschte eine aufgeräumte Stimmung, als
sich die Masse durch den Obertorturm auf den Weg Richtung "Roggi" machte.
Von dort reihten sich nicht mehr ganz alle in den "Tatzelwurm" ein, denn
eine Zählung beim ersten "Engnis" ergab 182 Personen, darunter rund
12 Kinder und zwei Kinderwagen. Trotz dieses Riesenansturmes lief die erste
Etappe wie geplant ab, was nebst der Disziplin der Teilnehmenden und den
8 Co-LeiterInnen auch Silvio Bircher, Franz Hunziker, den beiden Führern
des Strochdachhauses sowie dem Kölliker Gemeindeammann und SAC-Mitglied
Peter Rytz zu verdanken war. Sie versahen die Wanderschar mit interessanten,
ideal "getimten" Informationen.
Wer dachte, der Ansturm auf die erste Etappe sei einmalig, sah sich getäuscht:
160 Leute, darunter die Mehrheit der Teilnehmenden der Startetappe, fanden
sich bei wiederum prachtvollem Wetter zur 2. Etappe am Bahnhof Safenwil ein
und liessen sich von der Sektion Zofingen über den Engelberg, das Sälischlössli
und die Wartburg zur Festung Aarburg führen, wo noch rund 60 Personen
an der sehr interessanten Führung teilnahmen. Die durchwegs positiven
Reaktionen auf diese beiden ersten Etappen zeigen, dass die Grenztour und
namentlich deren Kostenlosigkeit sehr geschätzt wird. In Abwandlung
meines obigen Zitates wage ich daher die Prognose, " ..... dass wir auch
mal mit weniger als 100 Leuten rechnen müssen, wenn Petrus uns weniger
gnädig gesinnt ist oder die Etappen konditionell anspruchsvoller werden...."
So hoffe ich, dass dieses erste gemeinsame Projekt der Aargauer SAC-Sektionen
weiterhin auf dem eingeschlagenen Erfolgskurs schwimmt und auch unsere Mitglieder
wie bis anhin rege daran teilnehmen.
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5. April 2003
2 |
Safenwil - Aarburg, mit Besichtigung der Festung Aarburg.

Organisierende Sektion: Zofingen.
Abmarsch in Safenwil um 9.05 Uhr. Anmeldungen über Telefon: 062/
797 60 75 (nur für Festungsführung!) bis Donnerstag, 3.
April.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
von Ursi Wissmann, wissmann oeschgervps.ch
(7. April 2003):
"Hallo liebes OK, liebe Wanderleiter, liebe stillen Helfer,
Mit viel Vorfreude (uns hat schon die 1. Etappe super gefallen) sind
wir in Safenwil zur 2. Etappe gestartet. Schon auf dem Weg zum Weiler
Rothacker war wieder der eindrückliche, farbige "Tatzelwurm" der
Grenzwanderer zu sehen. Unterwegs zur Festung Aarburg gab es wieder
viel zu sehen und hören.
Eine ganz besondere Erfahrung ist für uns immer wieder das
Gespräch mit den Teilnehmern. Kontakte knüpfen, sich
austauschen - auf der Grenztour kann man das auf eindrückliche
Weise immer wieder auf's Neue. Danke dafür, dass uns diese
Gelegenheit durch Eure Idee geboten wird!
An diesem Tag den "Vogel abgeschossen" hat Hans Ruesch mit seiner
Führung durch die Festung Aarburg. Seine launige Art, uns mit
"träfen" Sprüchen die Geschichte der Festung näher zu
bringen, hat voll eingeschlagen. Unter viel Schmunzeln und Lachen haben
wir Interessantes aus vergangenen und gegenwärtigen Tagen
erfahren. Wer nicht das Glück hatte, auf der kundigen Führung
unter Hans Ruesch dabei zu sein, der sollte dies unbedingt einmal
nachholen! Für viel Spass ist schon im Voraus gesorgt...!
Wir freuen uns schon heute auf die 3. Etappe
Lotty Schatzmann, Wettingen und Bruno Alt und Ursi Wissmann aus Mellingen"
von Hans Däscher hans.daescher bluewin.ch (24. April 2003):
Die 2. Etappe Safenwil - Aarburg ist absolut
sensationell verlaufen. Landschaftlich bietet die
Tour vor allem die Aussichtskanzel nach
Oftringen/Wiggertal.
Das absolute Hoch der Etappe war die
Festungsführung Aarburg. Hans Ruesch hat hier eine
Meisterleistung vollbracht. Die Festungsführung
mit Hans Ruesch ist auch zukünftig möglich und ist
jedermann zu empfehlen. Nicht nur hat er sehr
zutreffend das Leben von Micheli Du Crest (eines
konsequenten Demokraten aristokratischer Prägung)
nachgezeichnet. Es gelang ihm auch aufzuzeigen,
dass Hauptmann Sebastian Weger (Wegerbaschi, der
Freiheitsheld des Wallis von 1798, noch heute
dortselbst hoch verehrt und jedem Schulkind
bereits bekannt)in dieser Feste schmachten musste
(nicht einmal die Liebesbriefe seiner Verlobten
Sänze wurden ihm vom Festungskommandanten
ausgehändigt, aber was will man von Bernburgern
anderes erwarten....). Dieser Hinweis zeigt das
profunde Geschichtswissen von Hans Ruesch, dass
selbst von einem promovierten Historiker nicht
einfach zu erreichen ist. Herzlichen Dank Hans
Ruesch, ich komme wieder auf die Aarburg, obwohl
es auch dort heisst: They never come back.
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12. April 2003
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Aarburg - Murgenthal-St. Urban.

Organisierende Sektion: Zofingen. Abmarsch in Aarburg um 9.20 Uhr. Anmeldungen über Telefon: 062/ 791 37 65 oder 062/ 797 00 05 bis Donnerstag, 10. April.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
von Hans Däscher hans.daescher bluewin.ch (24. April 2003):
Die Etappe 3 führt von Aarburg nach St. Urban.
Wiederum hat Hans Ruesch eine Meisterleistung
vollbracht. Die historischen Blätter, die er
ablieferte suchen seinesgleichen. Vor allem der
Bericht über das untergangene Fridau ist nur
wenigen Historikern bekannt. Weiter so, Hans
Ruesch, absolut sensationell. Hans Ruesch versteht
es auch meisterlich Parallelen zur heutigen Zeit
zu ziehen (in bezug auf den konkursiten Landvogt
vom Hungerzelg, der noch im Schuldturm schmachten
durfte und so den Verlustscheinen entgehen konnte,
was leider heute zum Bedauern mancher Anwälte und
Notare nicht mehr möglich ist).
Das landschaftliche Hoch ist die Wanderung von
Murgenthal nach St. Urban entlang dem idyllischen
Flüsschen Murg. Diese leichte Teiletappe ist
jedermann zu empfehlen.
Schöner als das ins Blickfeld Kommen der
Kathedrale von Esztergom (Ungarn) ist das ins
Blickfeld Kommen des Klosters St. Urban.
Herzlichen Dank den Organisatoren und dem
Wanderleiter Hans Ruesch.
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| 19. April 2003: |
Ausfall (Karsamstag). |
26. April 2003
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St. Urban - Zofingen. 
Organisierende Sektion: Zofingen. Abmarsch in St. Urban um 8.50 Uhr. Anmeldungen über Telefon: 062/ 751 52 62 bis Donnerstag, 24.
April.
Vorschaubericht:
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Berichte:
von Christoph Leuschner c_leuschner hotmail.com (28. April 2003):
Anstelle des Festes in der Stadt Aarau wollte ich
etwas für mich machen und bin daher in die 4.
Etappe der Grenztour Aargau eingestiegen. Ich
selber bin konditionell nicht besonders trainiert
und hatte schon ein bisschen Respekt vor der Tour.
Ich bin angenehm überrascht, dass die
Streckenlänge mir eigentlich erst auf der
"Zielgeraden" etwas zugesetzt hat.
Ich finde, dass die Frauen und Mannen der SAC
Sektion Zofingen, das sehr gut gemacht haben, da
es doch recht schwierig ist so einen Tatzelwurm
(sprich farbenprächtige Wandergesellschaft) zu
leiten. Die Strecke ist mir als solches unbekannt,
komme ich doch aus dem Raum Baden. In Erinnerung
geblieben ist mir die vielprächtigen Blüten und
Planzen, vorab natürlich der Löwenzahn und auch
die Pollenwolken. Oder auch Grenzsteine, welche
mitten im Feld stehen, oder der Flug eines
Fischreihers, oder das Glockenspiel in Zofingen.
Ganz herzlichen allen, die in irgendeiner Art
mitgeholfen haben, dazu gehört auch der
Kaffeemaker in der Naturfreundehütte. Ich werde
auf jeden Fall bei den nächsten Partien wieder mit
dabei sein.
Christoph Leuschner, Aarau
von Hans Däscher hans.daescher bluewin.ch (12. Mai 2003):
Die Wanderung St. Urban - Zofingen hat sich
gelohnt. Eindruck machte unterwegs die Landschaft
um Balzenwil. Ein idyllischer Wohnsitz.
Absoluter Höhepunkt dieser Wanderung ist jedoch
Zofingen. Das Carillonkonzert ist so klang- und
gehaltvoll gewesen, dass es zu Tränen gerührt hat.
Es tut gut zu wissen, dass solche Konzerte in
Zofingen ca. vier Mal im Jahr stattfinden. Es ist
zu empfehlen, solche Konzerte zu besuchen.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Stadtführung mit
Herrn Greiner (Historiker) gewesen. Ein solches
Engagement eines Stadtführers habe ich noch nie
erlebt. Gekonnt erklärte er den Unterschied in
Bezug auf die Berner Herrschaft: Das Städtchen
Zofingen war als Munizipalstadt sehr unabhängig
von Bern, im Gegensatz etwa zur Vogtei Aarburg.
Wir sassen noch lange mit Herrn Greiner im Hotel
Zofingen zusammen, was allen Beteiligten gut
bekommen ist. Dank gebührt ind diesem Zusammenhang
auch Herrn Ehrensperger, der uns den
Glockenbegriff nahe gebracht und uns bestens
dokumentiert hat..
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3. Mai 2003
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Zofingen - Reitnau-Schöftland.

Organisierende Sektion: Zofingen.
Abmarsch in Zofingen um 8.45 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Auskunft über
Telefon: 062/ 797 42 56.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Thomas Fehlmann.
von Christoph Leuschner c_leuschner hotmail.com (4. Mai 2003):
Anknüpfend an meinen letzten Bericht kann ich
heute feststellen, dass ich diese Wanderung
"unbeschadet" überstanden habe, keinen
Muskelkater, keine Gelenkschmerzen mit andern
Worten fühle ich mich sauwohl. Also ich werde
wieder dabei sein.
Für mich ist es die Tour der Geschichten. Was wird
hier alles erzählt. Da wäre z.B. die Geschichte
mit den Öffnungszeiten der Naturfreundehäuser im
Zusammenhang mit offener Feuerstelle und
Wurstbräteln oder die Geschichte mit einer
zukünftigen neuen Tour den Aareverlauf abzufahren
oder die Geschichte, dass die Organisatoren die
Tour verkürzen aus Angst, dass nicht alle
mitkommen... oder die Geschichte des Kälbchens,
das erst gerade zur Welt gekommen ist oder oder
oder
Es ist für mich spannend mitzulaufen, vorallem
weil ich niemanden kenne und doch dadurch Menschen
aus diesem Kanton kennenlerne.
Ich bin bereits auf die nächsten Geschichten
gespannt.
Christoph Leuschner, Aarau
von Thomas Fehlmann thomas.fehlmann e-p-o.com (4. Mai 2003):
Von den Glockenklängen des Carillon aus Zofingen verabschiedet, machten sich
am Samstag rund 150 frohgemute Wanderer auf zur 5. Etappe. Über die Ruine
Bottenstein, die den Grenzstein mitten im Hof beherbergt, entlang der
Luzerner Kantonsgrenze stiegen wir hoch zur drittkleinsten Gemeinde des
Kantons Aargau, die uns mit Wiliberger Kaffee, einem belebenden, vom
nachbarlichen "Kaffee Luz" stark verwandten Getränk, die Wandergeister
stärkte. Bei Attelwil genossen wir die herrliche Aussicht auf die Alpen,
ins (Aargauische) Suhrental und ins (Luzerner) Surental. Hier hilft die
Orthographie, die Grenze zu erkennen. Die von der SAC Sektion Zofingen
hervorragend dokumentierten und erklärten Sehenswürdigkeiten vermittelten
lebendige Heimatkunde an die Teilnehmer. Zauberhafte Landstriche
durchziehend gelangten wir zu den Staffelbacher Sandsteinbrüchen, wo das
Baumaterial manches schönen Gebäudes im Mittelland des 18. bis Mitte des 20.
Jahrhunderts herkommt. Schliesslich wurden wir im Schlosshof Schöftland von
der Gemeinde mit einem grosszügigen Apéro, vom Kirchturm mit Geläut, und vom
Gemeindeamman persönlich mit einer Vorstellung der Suhrentaler Metropole
begrüsst. Hier übergaben die Zofinger Fahne und Grenztourbuch dem Vertreter
des SAC Aarau Hansruedi Nideröst für die nächste Etappe am kommenden
Samstag.
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10. Mai 2003
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Schöftland - Menziken.

Organisierende Sektion: Aarau. Abmarsch in Schöftland um 8.30 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Auskunft über Telefon 062/ 721 33 30.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Thomas Fehlmann.
von Thomas Fehlmann thomas.fehlmann e-p-o.com (12. Mai 2003):
Versprochen war starker Regen, doch der Wetterfrosch lag diesmal falsch:
Schon in Schöftland, beim von der IRB offerierten erfrischenden Apéro,
drückte die Sonne durch die Wolken, und sie liess uns den ganzen Tag nicht
im Stich. Petrus scheint auch ein Grenzwanderer zu sein. An der grossen
Kies- und Sandgrube vorbei stiegen wir hoch zu den Findlingen, wo uns alt
Bezirkslehrer Bitterli die letzten 200 Mio Jahre anhand der beiden vom
Schöftler Forstamt entdeckten Findlinge anschaulich vor Augen führte.
Bei der Frey Gemüse auf dem Hinter Nack wurden wir durch den Betrieb
geführt. Nicht wenige der Teilnehmer habe wohl erstmals erstaunt zur
Kenntnis genommen, was hinter dem appetitlich und gebrauchsfertig verpackten
Gemüse an Arbeit und Wissen alles steckt, und wie sehr sich ein ISO -
zertifizierter Betrieb von einem traditionellen Bauernhof unterscheidet.
Vom herrlich schmackhaften offerierten Gemüse - Apéro blieb jedenfalls kein
einziges Stengelchen mehr übrig.
So gestärkt nahmen wir schliesslich die längste Etappe der Grenztour unter
der kundigen Führung unseres Wanderleiters Hansruedi Nideröst wirklich in
Angriff. Herrliche Ausblicke ins Ruedertal, das "Aargauer Emmental", und
ins Luzernische Surental begleiteten uns. In Schmiedrued begrüsste uns der
Gemeinderat, der vorsorglich für eine vor Regen geschützte Mittagsrast
besorgt gewesen war. Dann ging es hinunter nach Mullwil (LU), einem der
ganz wenigen Weiler ohne Anschluss an den öffentlichen Verkehr in der
Schweiz, und dann stetig hinauf auf den höchsten ganz im Aargau liegenden
Berg, dem Stierenberg (872m).
Nach dem Berg dann die Burg: Auf dem schönsten Schulhausplatz des Aargaus
verabschiedeten wir uns von dieser ausgezeichnet organisierten und
landschaftlich wunderschönen Königsetappe und freuen und auf die
hochinteressante Siebente entlang der Grenze in Burg, Menziken und dem
Hallwilersee am nächsten Samstag.
von Hans Däscher hans.daescher bluewin.ch (12. Mai 2003):
Die Tour war nicht ganz leicht. Der Aufstieg zum
Stierenberg war hart und anforderungsreich. Das
ist sehr wichtig und gut für mich, kann ich mir
doch so Kondition antrainieren, die ich dringend
wegen einer Hilfestellung im Privatbereich
brauche.
Wer wie ich zum ersten Mal auf das Ruedertal
hinunterblicken kann, ist einfach glücklich und in
Einklang mit der Natur und mit sich selbst.
Ein Höhepunkt war die Führung der Gemüsebau Frey.
Wie sich diese KMU-Unternehmung in einem harten
Umfeld durchschlägt, ist sehr eindrücklich.
Ausgezeichnet war der Apero. Bevor ich zur
Gemüsebau Frey kam, war ich kein besonderer
Gemüseliebhaber. Das hat sich schlagartig
geändert. Wer einmal knackiges Gemüse von
Gemüsebau Frey probiert hat, kommt davon nicht
mehr los. Zum Glück nicht, hilft es doch beim
Abnehmen, was sich dann wiederum positiv bei
Gipfelaufstiegen auswirkt. Es sei hier verraten,
dass das knackige Frey-Gemüse bei Aperto- und
Stopshops gekauft werden kann. Machen wir immer
wieder davon Gebrauch. Es lohnt sich kulinarisch
und gesundheitlich.
Ein weiterer Höhepunkt war das Referat des
Gemeindeammans von Schmidrued. Meisterlich
verstand er es, die Talschaft darzustellen. Das
Ruedertal zeichnet sich durch einmalige
landschaftliche Schönheit, durch den
konservativen, jedoch toleranten Geist seiner
BewohnerInnen aus. Wiedertäufer und weitere
verfolgte Religionsgruppen fanden hier
bereitwillig Aufnahme und tragen zum guten Ruf des
Tales bei.
von Silvia Frei, frei.silvia bluemail.ch (12. Mai 2003):
Immer wieder Samstags gehts auf eine Etappe der
Grenztour. Bis heute auch mit viel Wetterglück -
vielen Eindrücken - wunderschönen Landschaften.
Jedesmal ein tolles Erlebnis! Ein herzliches
Dankeschön an die Organisatoren und die Leiter!
Durch die Grosszügigkeit vieler Leute werden uns
unterwegs immer wieder tolle Picknickplätze zur
Verfügung gestellt. BRAVO !!
von Thomas Fuhrer, thomas.fuhrer akb.ch (12. Mai 2003)::
Aus familiären Gründen konnte ich an der 5. Etappe nicht teilnehmen. Das
Wetterglück und das hervorragende Feedback über die 5. Etappe seitens vieler
Teilnehmenden haben jedoch dazu beitragen, dass der Einsatz der Sektion
Zofingen unter der Koordination von Heinz Bürkin von einer prachtvollen
Schlussetappe gekrönt wurde. Ich möchte an dieser Stelle in meiner Funktion
als OK-Chef der Sektion Zofingen und ihren vielen Helferinnen und Helfer
ganz herzlich für diese herausragende Leistung danken. Der SAC-Zofingen hat
uns die Vielfalt seines Einzugsgebietes auf charmante und kompetente Art
beigebracht und die Aufgabe, die Etappen 2 bis 5 ohne grosse "Vorarbeit"
seitens anderer Sektionen zu organisieren, blendend gelöst. Heinz Bürklin
hat seine Erfahrungen den anderen Sektionen ausführlich mitgeteilt und damit
den Grundstein für einen weiteren Erfolg der Grenztour Aargau gelegt. Ganz
lieben Dank, Heinz! Mit dem Zofinger Tagblatt stand dem SAC Zofingen
schliesslich ein Publikationsorgan zur Verfügung, welches die lokale
Bevölkerung ausgezeichnet informiert hat. Dies wird übrigens weiterhin so
geschehen, dafür herzlichen Dank an den zuständigen Redaktor Kurt Blum.
Die 6. Etappe, welche wieder durch die Sektion Aarau organisiert wurde,
hatte ebenfalls Wetterglück: Trotz eher kritischen Prognosen liess Petrus
keinen Tropfen fallen und wir alle konnten den Regenschutz eingepackt
lassen. Hansruedi Nideröst und seinem Team gebührt für die tolle
Organisation ein grosses Dankeschön! Leider war es auch ihm nicht vergönnt,
die ganze Wanderschar am Schluss miteinander zu verabschieden, zu stark war
der Drang Richtung WSB; diese Erfahrung habe ich selbst anlässlich der 1.
Etappe gemacht. Anscheinend kann nur mit einer Attraktion am Schluss der
Etappe verhindert werden, dass sich die Gruppe in Windeseile in alle
Himmelsrichtungen auflöst....
Die Grösse meines Rucksackes gab auf der Wanderung viel zu Reden und zu
Munkeln, des Rätsels Lösung wurde sogar im Bericht in der AZ erwähnt. Viele
haben mich nach dem Rezept des von mir selbstgebackenen Aargauer Lebkuchens
gefragt. Hier ist es (aus dem Aargauer Kochbuch, aber leicht verändert):
PDF -
MS Word.
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17. Mai 2003
7 |
Menziken - Meisterschwanden

Organisierende Sektion: Homberg.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
von Hans Däscher hans.daescher bluewin.ch (17. Mai 2003):
Diese Tour mitzumachen hat sich unbedingt gelohnt.
Allen an der Organisation Beteiligten ein
herzliches Dankeschön.
Wiederum durften wir den ausgezeichneten Apero
(gesponsert von der Fa. Schlör und IRB
entgegennehmen. Gleichzeitig durften wir die
Sägerei Menziken besichtigen. Dort wurde extra für
uns ein Schausägen durchgeführt.
Der Transmissionsraum ist eindrücklich und sucht
seinesgleichen im gesamteuropäischen Bereich.
Bereitwillig wurden Erklärungen abgegeben.
Der Kurzbesuch der Zigarrenfabrik Burger Söhne
zeigte die Bedeutung der Zigarrenindustrie für
diesen Kantonsteil. Leider ist diese infolge der
Konkurrenzsituation stark zurückgegangen.
Frau Gerber zeigte mustergültig auf, wie sich das
Zusammentreffen zweier Kantone am Hallwilersee
auswirkt. Am Luzerner Ufer existiert praktisch
kein Schutz des Sees, der Aargauer Seeschutz ist
mustergültig. Auch für den Wanderer ist es auf
Aargauer Seite besser, sind dort die Ufer doch
frei zugänglich und nicht verbaut, soweit nicht
der Schilfgürtel entgegensteht. Auf Luzerner Seite
sind die Ufer verbaut und deshalb praktisch nicht
zugänglich.
Herr Sigrist führte uns durch die Schiffswerft der
Hallwilerseeschifffahrtsgesellschaft. Es erstaunt
immer wieder, dass dieser Betrieb in
wirtschaftlich schwerer Zeit überlebt. Nehmen wir
diese Schifffahrtsgesellschaft als Vorbild.
Fotobericht von Thomas Fuhrer / Thomas Fehlmann.
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24. Mai 2003
8 |
Beinwil - Muri 
Organisierende Sektion: Homberg.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Thomas Fuhrer / Thomas Fehlmann.
von daniel strub daniel.strub strub-ag.ch (30. Mai 2003):
aus geschäftlichen gründen konnte ich an der
8.etappe nicht teilnehmen. es liess mir keine ruhe
und an der auffahrt wurde diese etappe mit der
ganzen familie nachgeholt. leider war das wetter
nicht so wunderschön wie am samstag aber das
wandererlebnis war gleich wohl vorhanden. eines
vermisste ich schon und zwar die gute routenwahl
und die fähnli die den weg markierten und wir hie
und da durch's unterholz oder einen kleinen umweg
in kauf nahmen. nur ein wegstück fanden wir nicht
und zwar den weg durch die schöne schlucht am ende
der wanderung, ich hoffe das mir ein mitglied der
führungsmannschaft den weg zeigen kann oder dieses
wegstück in der nächsten etappe nochmals
einbauen.
von Thomas Fuhrer, OK (30. Mai 2003):
Der SAC Homberg, mit knapp 300 Mitgliedern die kleinste der Aargauer
SAC-Sektionen, hat den jeweils knapp 100 Beteiligten ihr Einzugsgebiet
eindrücklich präsentiert. Etwas abweichend von der urspünglich geplanten
Route, gelang es Hans Edy Meier-Hefti udn seinem Team meisterhaft, uns die
verborgenen Schönheiten seiner Heimatregion rund um Menziken/Reinach-Beinwil
sowie spezielle Grenzsteine zu zeigen. Mit dem von der IRB und der Firma
Schlör gesponserten Apéro zu Beginn der beiden Etappen liessen sich die doch
stattlichen Distanzen und Höhendifferenzen leichter bewältigen. Selbst die
unsicheren Wettervorhersagen bei der 7. Etappen liessen Hans Edy nicht im
"Regen" stehen; kurzfristig sorgte er für den "Schärmen", wobei wir er noch
eine kleine private Bäckerei "leerkauften"...... Die Schifffahrt zu Beginn
der 8. Etappe war eine grandiose Ueberraschung und sehr eindrücklich! Selbst
im Grenzgebiet ihrer Region, auf dem Lindenberg, überraschten uns die
Homberger mit landschaftlichen Schönheiten und einem bezaubernden
Söriker-Tobel, ein grandioses Kleinod von betörender Schönheit! Ich danke
Hans Edy und seinem Team ganz herzlich für die hervorragende Organisation.
Der lange Applaus bei seiner "Verabschiedung" vor der Klosterkirche Muri war
mehr als verdient...
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31. Mai 2003
9 |
Muri - Sins 
Organisierende Sektion: Lindenberg
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
von Peter Wertli peter.wertli bluewin.ch (1. Juni 2003):
Ich war am 31. Mai bei prächtigem Wanderwetter bei der 9. Etappe von
Muri über den Lindenberg nach Sins dabei. Es war ganz toll. Organisation
und Führung waren ausgezeichnet. Vielen Dank und grosse Anerkennung
an alle Verantwortlichen. Peter Wertli, Präsident Patronatskomitee Kantonsjubiläum
2003.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (4. Juni 2003):
Heute ist bereits die 9. Etappe, diese führt uns
von Muri nach Sins. In Muri wurden wir herzlichst
mit dem gespendeten Kaffee und Gipfeli empfangen.
Nach einer kurzen Info in der Klosterkirche,
nahmen wir den Weg unter die Füsse, nochmals durch
das idyllisch gelegene Sörikertobel (gäll Dani,
jetzt hesch au du kei Lücke meh !! ) Von da an
ging es aber steil hinauf über Geltwil zum Horben
und das immerhin bei heissen 26 Grad! Manch eine
Schweissperle nahm ihren Lauf. Auf dem Horben
genossen wir im Schatten den wohlverdienten
Zmittag, sei es ein feines Grillwürstli,
Hörnlisalat, Chips Mexicaine und zum Dessert noch
Irenes saftige Melone, mmmhhhhhhh........
Nach der
Mittagsrast ging es wackeren Schrittes weiter der
Grenze entlang. Kaum waren wir eine gute Stunde
unterwegs, da wartete bereits die nächste
Ueberraschung. Raclette und ein Glas Weisswein,
Kaffee und feinen Kuchen gespendet von der
Raiffeisenbank. Merci velmol, es Raclette esch au
bi dem warme Wätter öppis Feins! Es hätte uns an
diesem lauschigen Ort noch lange gefallen, aber
leider mussten wir weiter über Alikon-Meienberg
unserem Ziel Sins entgegen. Es war wieder einmal
mehr ein Supertag! Charlys Rucksackgruppe dankt
der Sektion Lindenberg für die hervorragende
Organisation :-))
Fotobericht von Thomas Fuhrer / Thomas Fehlmann.
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7. Juni 2003
10 |
Sins - Sins 
Organisierende Sektion: Lindenberg.
Vorschaubericht:
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MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Thomas Fuhrer / Thomas Fehlmann.
von Astrid Nideröst, Schöftland (19. Juni 2003):
Eine heisse Grenztour-Etappe war angesagt, bewegten wir uns doch im
südlichsten Teil unseres Kantons. Wie gut, dass wir unsere Mittagsrast im
Wald halten konnten. Der Boden war zwar feucht; im Unterschied zu anderen
Gegenden des Kantons, wo der Regen lange auf sich warten liess, regnete es
hier in der Nacht zuvor. Die Sitzgelegenheiten waren nicht gerade bequem,
dafür erlebten wir "Natur pur", wie das beim SAC üblich ist. Nach dem Essen
wurden wir von Ludwig Rast, einem einheimischen Jäger, über die
verschiedenen Arten der Jagd und über das Waid-Handwerk orientiert. Kurz
nach der Mittagsrast konnten wir unseren Flüssigkeitsbedarf bei der Chäsi
Buholz stillen resp. die Trinkflaschen wieder auffüllen, und zwar zu sehr
bescheidenen Preisen. Weiter ging es dann Richtung südlichster Punkt der
Grenzwandertour, wo wir der nachmittäglichen Hitze trotzten. Ein Lob sei
diesmal den Autobahnerbauern ausgesprochen: Sie ermöglichten uns, im
Schatten einer Autobahnbrücke auszuruhen. Anschliessend wanderten wir der
Reuss entlang, wo Bäume und Sträucher den Weg säumten und uns hin und wieder
Schatten spendeten, und kamen wieder nach Sins zurück. Die alte Holzbrücke
gab uns dann wiederum Schutz vor der Sonne. Dort erfuhren wir noch etwas
über ihre wechselvolle Geschichte. So fand diese heisse Etappe ihren
Abschluss. Es war eine Wanderung mit keinen eigentlichen "Höhepunkten", aber
die Zwischenhalte und die fundierten Erklärungen, auch seitens der
Wanderleiterin Hilde Huwiler, machten auch diese Etappe zu einem besonderen
Erlebnis, nicht zuletzt auch wegen der Aussicht in die Zentralschweiz.
Vielen Dank an Hilde Huwiler mit Team der "Lindenberger" für die
Organisation, das optimale Tempo, die super "getimten" Marschhalte und die
tolle Führung.
Astrid Nideröst
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14. Juni 2003
11 |
Sins - Jonen 
Organisierende Sektion: Lindenberg.
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Hansueli Brechbühler.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (15. Juni 2003):
Bei wiederum heissem Wetter wanderten 95 Personen
durch die wunderschöne Reussgegend. Beim Aufstieg
zum Weiler Oberreussegg kamen wir doch gewaltig
ins Schwitzen. Kompetente Personen erzählten uns
sehr Interessantes über das Amt Merenschwand, die
Reusstalsanierung und auch den Erläuterungen zum
Thema Natur- und Landschaftsschutz in der
Naturoase Reusstal durch den Biologen Josef
Fischer hörten wir gespannt zu. Wir konnten u.a.
erfahren, dass der Grasfrosch in dieser Gegend
nicht mehr angesiedelt ist und wie der Biber, der
zwischenzeitlich fast ausgestorben war, nun wieder
in diesem Gebiet seine Arbeit leistet!! Im Weiler
Rickenbach liessen wir uns in der gedeckten und
vor allem schattigen Halle nieder um zu
picknicken. Schade dass dort die Tranksamen zu
solch erhöhten Preisen - 1 Flasche Mineralwasser
Fr. 8.50 - angeboten wurden :-(( Nach der
Mittagsrast ging es zügigen Schrittes dem Damm
entlang bis zum Flachsee in Rottenschwil. Es blieb
noch genügend Zeit um in der schattigen
Gartenwirtschaft ein kühles Bier zu geniessen
bevor das Postauto uns zurück nach Muri brachte.
von Daniel Strub (17. Juni 2003):
heiss, heisser, am heissesten!
die preise der getränke gleichen sich den
temparaturen an: stark steigend (Fr.8.50 für
1,5lt. mineral). sicherlich war es vom
wanderleiter gut gemeint gewesen, uns die
möglichkeit zu bieten, sich mit nachschub an
getränken einzudecken, was bitter nötig war bei
diesen temparaturen. von der organisation die uns
das gastrecht in der halle gewährte, finde ich es
jedoch eine frechheit uns grenztourer so
abzuzocken. meiner meinung nach, können wir auf
ein gastrecht das man sich so erkaufen muss gut
verzichten, denn es gibt genug schöne plätze in
der natur (z.b. letzte etappe im wald) die zum
verweilen einladen.
trotz diesem negativen erlebnis, genossen wir
wiederum eine schöne und informative etappe im
freiamt. nochmals besten dank an alle referenten
und an das wanderteam.
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21. Juni 2003
12 |
Jonen - Birmensdorf ZH 
Organisierende Sektion: Lindenberg.
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Thomas Fuhrer / Thomas Fehlmann.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (22. Juni 2003):
Bei wiederum sonnigem und warmen Sommerwetter war
ich bereits zum 10. Mal auf der Grenztour Aargau
dabei. (Ich glaube, Petrus war wirklich ein
Aargauer) Diese Etappe hat mir landschaftlich
speziell gut gefallen. In Jonen wurden wir durch
den von der Gemeinde gespendeten Kaffee und
Gipfeli empfangen. Ein herzliches Dankeschön!
Durch das liebliche Jonental gelangten wir zur
idyllisch gelegenen Wallfahrtskapelle. Nach der
Besichtigung der Kapelle wanderten wir gemächlich
weiter übers Litzi zum hoch über dem Reusstal
gelegenen Arni. (Die cheibe Pföschte, wo do immer
zmitzt im Wäg schtönd!!) Da es recht dunstig war,
wurde leider aus der Fernsicht in die herrliche
Bergwelt nichts! Unterwegs erfuhren wir
Interessantes über die Reste eines römischen
Gutshofes. Weiter gings durch schattige Wälder -
sehr willkommen bei diesen Temperaturen - und
durch Wiesen und Felder zur Schulanlage Falter in
Oberwil-Lieli, wo wir im Schatten unser Picknick
genossen. Nach der Mittagsrast gings weiter übers
Oberholz, wo wir nochmals das ganze Panorama
geniessen konnten. Plötzlich war der Uetliberg zum
Greifen nah! Wir verliessen hier den Kanton Aargau
und gelangen in den Kanton Zürich. Anschliessend
konnten wir noch einige Details über die im Bau
befindliche Westumfahrung Zürich N4/N20 erfahren
und die Fahne wurde an die Sektion Lägern, die die
nächsten Etappen leitet, übergeben. Von da an ging
es schnellen Schrittes Richtung Bahnhof
Birmensdorf.
Ah klar, heute ist noch Sommeranfang Der
astronomische Sommeranfang ist nach Angaben des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in diesem Jahr am
21. Juni um 21.10 Uhr MESZ. Die Sonne erreicht
dann ihren höchsten Mittagsstand. Zur sogenannten
Sommersonnenwende steht die Sonne senkrecht über
dem nördlichen Wendekreis, dem so genannten
Wendekreis des Krebses, und zwar an der
Pazifikküste Mexikos bei der Stadt Mazatlan. Auf
der Nordhalbkugel werden die Tage wieder kürzer
und die Nächte wieder länger. Auf der Südhalbkugel
beginnt der Winter.
Zum Sommeranfang
Mit Frischem füllen sich die Keller.
Es sinkt der Öl- und Lichtverbrauch.
Die Nächte werden immer heller.
Der Tag nimmt zu. Die Oma auch.
Das sagt Heinz Erhardt nicht ich! :-))
Auf dem Uetliberg - hoch über den Dächern von
Zürich, abseits von Hektik und Stress, liessen wir
den Tag ausklingen und genossen ein feines Dessert
und schicken Grüsse an alle, die an der 12. Etappe
dabei waren von der Charlys-Gruppe!
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28. Juni 2003
13 |
Birmensdorf ZH - Killwangen

Organisierende Sektion: Lägern
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Jakob Kuster, Wettingen.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (1. Juli 2003):
Gestartet wurde zur 13. Etappe wiederum bei warmem
Wanderwetter im zürcherischen Birmensdorf auf 480
m.ü.M. Das Markenzeichen unserer Wanderleiterin
Ursula war ihre Schrillpfeife, 1 Pfiff bedeutete
Trinkpause und 2 Pfiffe waren das Zeichen zum
Weiterwandern. Tiptop hatte sie den ganzen Tag die
Gruppe im Griff!! Ein Bravo und ein Dankeschön für
die tolle Führung. Wir durchwanderten das Dorf
Birmensdorf, der Weg stieg an Richtung Reppischtal
zum Dorf Friedlisberg 598 m.ü.M, das seinem Namen
alle Ehre macht, es liegt wirklich friedlich hoch
über Rudolfstetten. Von dort stiegen wir steil
hinunter nach Rudolfstetten 482 m.ü.M. Durch die
Unterführung gelangten wir auf die andere
Strassenseite und von dort stiegen wir wiederum
hoch zum Herrenberg, 618 m.ü.M. Ueber Felder und
durch schattige Wälder ging es stetig aufwärts zum
Egelsee, wo wir die wohlverdiente Mittagsrast
genossen. Als grosse Ueberraschung wurden wir mit
einem feinen Glas Weisswein empfangen und gespannt
lauschte die ganze Schar dem Erzähler der
Geschichte über den sagenumwobenen, zum Bade
ladenden Egelsee (aber leider fehlte uns dazu die
Zeit!)
Der Egelsee 667 M. ü. M.
Er liegt auf dem Gemeindegebiet von Bergdietikon,
gehört aber irgendwie auch zu Spreitenbach. Der
Egelsee wird zuerst im Jahre 1311 genannt. Er war
ein Besitztum der Edlen von Schönenwerd. Bei einem
Markenvergleich mit der Stadt Bremgarten und den
Besitzern des Sees waren Zeugen: Ebi der Meyer,
Ruedi von Winreben und Otto von Wyle. 1368
verkauften Hartmann von Schönenwerd den See mit
Hölzern, Äckern und Wiesen um 100 Pfund Stäbler
dem Kloster Wettingen. Dieses lehnte das Umgelände
des See aus.
Danke Hanna für die flotte Bewirtung, Du bist
Spitze! Ein spezieller Eintrag enthält das
Grenztourbuch von dieser Etappe, nämlich die
wunderschöne Zeichnung vom Egelsee, gezeichnet von
Martin Duss.
Um 14.15 Uhr war es Zeit aufzubrechen Richtung
Killwangen. Die Unermüdlichen nahmen unterwegs
noch den kurzen aber steilen Aufstieg zur
Burgruine Kindhausen unter die Füsse (War es wohl
wegen der Burgruine oder dem Gipfelkuss?? Es wird
immer ein Geheimnis bleiben)
Raschen Schrittes kamen wir unserem Ziel
Killwangen 429 m.ü.M näher. Die zweite
Ueberraschung des Tages war gelungen. Hoch über
dem Limmattal auf einem lauschigen Platz wurden
wir durch den Gemeindeammann mit einem Apero
empfangen. Ein herzliches Dankeschön !!
Wiederum neigte sich eine wunderschöne Etappe dem
Ende entgegen.
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5. Juli 2003
14 |
Killwangen - Niederweningen

Organisierende Sektion: Lägern
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Fotobericht von Robert Lüscher.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (6. Juli 2003):
Bei idealem Wanderwetter nahmen 268 Füsse,
gekleidet in farbigen Socken und Turn- oder
Wanderschuhen, ausgerüstet mit Wanderstöcken oder
Regenschirm, die 14. Etappe in Angriff. Wir
überquerten die Limmat und durch Quartiere von
Würenlos ging es am schmucken Bickgut vorbei.
LANDSITZ "SCHLOSS BICKGUT"
Wer auf der Landstrasse aus Richtung Zürich nach
Würenlos gelangt erblickt schon vor dem
Ortseingang den Landsitz Bickgut, der mit seinem
Turm an ein kleines Schloss erinnert. Das Bickgut
thront über einer ausgedehnten Rebenhalde auf
einer Seitenmoräne und gewährt einen
eindrücklichen Rundblick auf das Limmattal. Es
diente im Mittelalter dem Kloster Wettingen als
Trotte und gleichzeitig als Wohnsitz des
zurückgetretenen Abtes. Das Gebäude stammt
teilweise aus dem Jahre 1659, erlebte aber im
Laufe der Jahrhunderte immer wieder bauliche
Veränderungen. Auf der vorgelagerten Rebhalde und
am nahegelegenen Hang wird - wie schon im
Mittelalter - Weinbau betrieben. Das "Schloss
Bickgut" ist mit der Klosteraufhebung 1841 in
Privatbesitz übergegangen. Es kann nicht
besichtigt werden.
Der winkende Franz war in Würenlos auf Posttour
und musste leider an diesem Samstag passen. (Das
nächste Mal bist Du aber wieder dabei!!)
Die Polizei, dein Freund und Helfer, war prompt
zur Stelle, als es galt die ganze Truppe sicher
über zwei gefährliche Hauptstrassen zu führen.
Durch den Gmeumeriwald wanderten wir in einem
angenehmen Tempo hoch zum Lägernfuss. Die letzten
150 Höhenmeter im Zickzack aufs Burghorn 859
m.ü.M. trieben gar jedem den Schweiss aus der
Stirn. Der Aufstieg wurde durch den glitschigen
Waldboden noch erschwert. Auf dem höchsten Punkt
der Lägern angelangt, wurden wir mit einer
umwerfenden Aussicht ins weite Surbtal,
Klingnauer-Stausee, Ober- und Unterehrendingen,
Schneisingen, Lengnau und bis zum Schwarzwald, auf
der anderen Seite bis zum Zürichsee und Uetliberg,
Otelfingen, zum Altberg und Würenlos, entschädigt.
Unserem Rastplatz Heidewibli in der Nähe der
Gipsgrube ging es raschen Schrittes zu. Gerade zum
rechten Zeitpunkt liess sich die Sonne blicken.
Bänke und Tische standen für uns bereit und so
konnten wir das wohlverdiente Picknick geniessen.
Zum Dessert gabs noch eine Ueberraschung, von
Charlotte im Rucksack über die Lägern getragen,
selbst gebackene Nussgipfeli. Mmmmhhhhhh, war
super, dankeschön!!!
Von der Gemeinde Oberehrendingen wurden wir mit
einem Apero empfangen. Herzliches Dankeschön!
Durch einen Vertreter des Gemeinderates wurden wir
über die Geschichte und Geologie der in der Nähe
liegenden Gipsgrube orientiert. Die ältesten
Zeugen der Ehrendinger Geschichte sind im wahrsten
Sinne zu Stein geworden. Vor vielleicht 200
Millionen Jahren wurde der Meeresgrund über
Mitteleuropa durch den Kontinentaldruck Afrikas
angehoben und zum Teil zu bogenförmigen
Gesteinsschichten aufgepresst. In der alten
Gipsgrube am Lägernhang lieferten diese Faltungen
den Geologen aus aller Welt Anschauungsunterricht
über unsere Entstehungsgeschichte.
Bald war die Zeit gekommen aufzubrechen, um in
Niederweningen den Zug für die Heimkehr
rechtzeitig zu erreichen oder noch in einer
schattigen Gartenwirtschaft ein kühles Bier zu
trinken.
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12. Juli 2003
15 |
Niederweningen - Kaiserstuhl

Organisierende Sektion: Lägern
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Jakob Kuster / Thomas Bruderer.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (12. Juli 2003):
Zur heutigen Etappe starten 150 Wanderer bei
gewohnt sonnigem und warmem Wanderwetter in
Niederweningen. Den Tag beginnen wir mit einem
Champagnerfrühstück für unser Geburtstagskind
Irene. Happy Birthday !! Gerade tags zuvor stiess
man beim Graben auf einen seltenen Fund fossiler
Ueberreste eines Eiszeit-Mammuts. Man vermutet,
dass dem Mammut wohl vor ca 34'000 Jahren das Moor
zum Verhängnis geworden ist. Schade dass wir die
Fundstelle nicht besichtigen konnten.
Nach einer kurzen Information durch den
Wanderleiter konnte es los gehen. Wir überqueren
die Strasse und wandern am sonnigen Südhang in
gemächlichem Tempo zum Schüliberg auf 610 m ü.M.
hoch mit wunderschöner Sicht zurück ins Surbtal.
Unterwegs waren einige Hindernisse zu passieren,
sei es ein schmales Weglein, das nur in
Einerkolonne begangen werden konnte oder
Traktoren, die uns den Weg versperrten. Auf dem
Sanzenberg wurde für uns eine Feuerstelle
vorbereitet, wo jeder sich seine Wurst grillieren
konnte. Um 13 Uhr erfolgte der Abstieg ins
wunderschöne Städtchen Kaiserstuhl. Das Städtchen
mit seiner über siebenhundertjährigen Geschichte
ist einer der reizendsten Plätze im Kanton Aargau.
Mit einer Fläche von nur 32 Hektaren ist es die
kleinste Gemeinde des Kantons und liegt in dessen
äusserster nordöstlicher Ecke nahe der Grenze zum
Kanton Zürich und zu Deutschland.
...gestern
Die im «Kleinen Urbar» von 1227 bis 1234 des
Klosters Wettingen erstmals erwähnte Ortschaft und
das wohl 1254 gegründete Städtchen präsentiert
sich mit seinen historischen Bauten als kompakte
Einheit. Sein Ortsbild steht unter dem Schutz der
Eidgenossenschaft. Es macht nicht allein einen
freundlichen, sondern auch einen stolzen Eindruck
mit seinem Jahrhunderte alten, mächtigen Oberen
Turm. Dieser überragt das Städtchen und ist ein
Rest der ehemaligen, mittelalterlichen
Stadtbefestigung, die in Dreiecksform angelegt
ist. In südlicher Nachbarschaft zu diesem Turmbau
steht das 1764 für den Statthalter Mauritius Buol
errichtete spätbarocke Landhaus Zur Linde mit
einem einmaligen Interieur.
...und heute
Kaiserstuhl ist nach wie vor ein bevorzugtes
Wohngebiet, momentan ca. 430 Einwohner. In den
Gassen der Altstadt wurden viele stolze
Bürgerhäuser von einst zu stilvollen Eigenheimen
und modernen Wohnungen umgebaut. Wer einmal ein
Haus in Kaiserstuhl besitzt, trennt sich nur
ungern davon; ein Beweis dafür, dass sich in der
Kleinstadt angenehm leben lässt, trotz wenigen
Arbeitsplätzen und zeitweiligem Fluglärm.
Mehr als 100 Schüler aus Kaiserstuhl und der
Region geniessen etwas ausserhalb der Altstadt, im
neueren Schulhaus, die Bezirks- und
Realschulausbildung. Der Kindergarten und die
Primarschule (1. bis 5. Klasse) findet fünf
Velominuten entfernt in der Nachbargemeinde
Fisibach statt.
Nach dem Städtchenrundgang wurde uns am lauschigen
Rheinufer ein Apero serviert. Wir haben den
Willkommenstrunk sehr geschätzt.
Ueber die Rheinbrücke sind wir gegangen um den
besten Blick zurück auf Kaiserstuhl zu erhaschen
und einige Worte mit den Zöllnern über deren
Arbeit zu wechseln. In einer flotten Fischerbeiz
liessen wir den Tag ausklingen, genossen ein
feines Essen und ein Glas Wein und konnten so noch
den tollkühnen Springern von der Rheinbrücke ins
tiefe Wasser zuschauen.
Die Charly's freuen sich wieder auf die nächste
Etappe
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19. Juli 2003
16 |
Kaiserstuhl - Koblenz 
Organisierende Sektion: Lägern
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Jakob Kuster / Ruedi Meier.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (20. Juli 2003):
Zur 16. Etappe mit einer Distanz von 19 km trafen
sich 130 Wandervögel um 8.15 Uhr am Bahnhof in
Kaiserstuhl. Nach kurzer Info durch den
Wanderleiter Meier Rudolf gelangen wir durch das
Städtchen zum Rheinufer. Das Wetter war wiederum
strahlend und heiss und wir freuten uns auf eine
flache Etappe dem Rheinufer entlang. Aber statt
flach war es vorerst eine Stägeli uf - Stägeli ab
- Tour und erst noch im Gänsemarsch, aber
wenigstens mehrheitlich im schattigen Wald. Der
Rhein fliesst ganz gemächlich dem Meer entgegen
und so fühlen sich auch die Enten und ihre Jungen
so richtig wohl im Wasser. Auch das Blesshuhn auf
seiner Insel brütet noch die Eier aus.
Unterwegs begegnen wir mehreren Befestigungen und
Bunker, die aus dem 2. Weltkrieg zurückblieben.
Der Hochrhein vom Rheinfall bis Basel wird
aufgrund seines grossen Gefälles intensiv zur
Stromproduktion genutzt. Lediglich zwischen dem
Kraftwerk Rekingen und der Aaremündung besitzt er
noch seinen ursprünglichen Fliesscharakter und
gleich zwei flussmorphologische Besonderheiten:
den Altrhein von Rietheim und den Koblenzer
Laufen. Auf breiter Front rauscht der Fluss über
eine natürliche Schwelle, die das Wasser seit der
letzten Eiszeit in den harten Kalk eingetieft hat.
Eindrücklich ist das deutsche Ufer, das im
anstehenden Fels teilweise überhängend zum Fluss
abfällt. Hinter der natürlichen Sperre des Laufens
weitet sich die Alluvialebene von
Rheinheim-Rietheim, wo der 'Alt Ri', ein
ehemaliger Seitenarm des Rheins, von natürlichen
Laufverlagerungen bis in jüngste Zeit zeugt.
Bei Rekingen wechseln wir die Fluss-Seite zum
deutschen Reckingen und folgen dem Rheinlauf
Richtung Zurzach. Alle, die die ID vergessen
haben, sind froh, dass kein Zöllner da ist und
hoffen, dass sie bei Zurzach wieder in die Schweiz
zurück dürfen.
Kurz vor Zurzach entdecken wir an einer Mauer die
Markierung des Jahrhunderthochwassers vom
13.5.1999. Es ist eindrücklich zu sehen wie hoch
damals der Wasserstand des Rheins war. Er
überflutete in Zurzach und vor allem im Rietheimer
Feld ausgedehnte, intensiv landwirtschaftlich
genutzte Flächen. Ein Vergleich mit historischen
Karten zeigt, dass das Hochwasser exakt die früher
regelmässig vom Rhein überfluteten
Landschaftsteile nachzeichnet.
In Zurzach auf einem Plateau, dem Kirchlibuck,
nahe des Rheinüber-ganges nach Deutschland wurden
unter den schattenspendenden Bäumen Tische und
Bänke bereitgestellt. Die idyllische, von Bäumen
umgebene Wiese abseits des grossen Verkehrs lädt
wirklich zum ruhigen Verweilen ein und alle
genossen ihr Picknick.
Hier befinden sich markante Überreste eines
spätrömischen Kastells. Die Bezeichnung
"Kirchlibuck" nimmt Bezug auf die frühchristliche
Kirche, die hier nach dem Abzug der Römer im 5.
Jh. errichtet wurde. Ihre Grundmauern, ein
Taufbecken (Baptisterium) und Teile eines
Nebengebäudes sind ebenfalls noch zu sehen.
Daneben steht die Verena- und Mauritiuskapelle,
deren Bau ins erste Jahrtausend zurückreicht.
Darin befindet sich ein Bilderzyklus über das
Leben der heiligen Verena (um 1620).
Als krönender Abschluss der Mittagsrast wurde uns
von der Gemeinde Zurzach noch ein Dessert
gespendet. Ein herrlich schmeckender Erdbeerwein,
mmhhh.... war das fein !! Uebrigens erhältlich in
der Brennerei Mühlebach in Tegerfelden.
Gestärkt und ausgeruht geht es weiter auf dem
sonnigen Weg Richtung Koblenz. Wir sind um jeden
Baum froh, der uns ein bisschen Schatten spendet,
so drückend heiss war es an diesem Nachmittag (32
Grad !!!Hinter dem Damm entdecken wir die die
markanten Salz-Bohrtürme. 1916 entstanden die
ersten Bohrtürme zur Gewinnung von Salz. Die rund
17 Meter hohen Türme wurden in den 70iger Jahren
stillgelegt. Aus einem der Bohrtürme hat der
Turnverein sein Vereinslokal gestaltet, welcher
auch als Party-Raum gemietet werden kann.
Gegen 15 Uhr nähern wir uns Koblenz während der
Rhein an unserer Seite immer frischer und
lebhafter sprudelt. Er gibt uns Kraft auch die
letzte Meile zum Bahnhof (zu welchem Bahnhof
müssen wir jetzt??) noch zu schaffen. Da die
Charlys-Gruppe gerne Zug fährt, haben auch wir
diese heisse Meile noch geschafft !!!
Die Fahne für die weiteren fünf Etappen wurde an
die Sektion Brugg übergeben.
In einer schattigen Gartenwirtschaft in
Kaiserstuhl bekamen wir endlich unser
wohlverdientes Bier. Prosit!!!
Nachtrag:
Die Charlys-Gruppe dankt dem Sponsor EP Plüss
Electronic Safenwil für die gesponserten tollen
T-Shirts. Demnächst auf unserer Homepage
www.charlys-gruppe.ch.vu zu besichtigen!!
von R. W. Meier rwmeier swissonline.ch (20. Juli 2003):
Im Städtchen namen 140 Wanderer den 20 km langen Weg in Angriff. Sie
folgten auf kühlen, schattigem Pfad dem Rhein zum Kraftwerk Rekingen.
Das Pausenthema war dort der dramatische 25. April 1945 und wie der
beherzte Wehrwart des Werkes eine Sprengung in letzter Minute
verhinderte. Für eine Stunde querte die Gruppe nun die Grenze ans
deutsche Ufer, bevor sie in Zurzach zum Aargau zurück fand.
Gemeindeammann Franz Nebel krönte das anschliessende Picnic auf dem
Kirchlibuck mit Grüssen der Stadt und einem süffigen, seltenen
Erdbeerwein. Der Historiker Max Kalt streifte die Höhepunkte der
Ortsgeschichte, die 400 Jahre lange Siedlung der Römer und die Bedeutung
der heilgen Verena. Was die Wanderer in der folgenden Mittagshitze über
Barz bis zum Ziel leisteten, verdient grosse Bewunderung. Koblenz
empfing die Gruppe bei 32°C, doch alle waren befriedigt und würden die
Tour wieder machen.
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26. Juli 2003
17 |
Döttingen - Leibstadt 
Organisierende Sektion: Brugg
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Thomas Fehlmann / Thomas Fuhrer.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (27. Juli 2003):
Zur 17. Etappe starteten 121 Grenzwanderer bei
wiederum schönem Wetter um 7.45 Uhr beim Bahnhof
Döttingen. Schon nach wenigen Schritten durch die
engen Gassen befanden wir uns bereits auf dem
wunderschönen Kirchplatz von Klingnau.
Der Wunsch unserer Wanderführerin Maja Suter,den
Pirol zu hören, wurde ihr leider nicht erfüllt.
Aber zwei Grenzwanderer imitierten den Ruf des
Pirols.
Der Pirol oder Pfingstvogel ist ein wunderschöner
Vogel. Er ist etwa so groß wie eine Amsel. Das
Männchen ist leuchtend gelb, nur die Flügel und
der Schwanz sind schwarz. Das Weibchen ist
grau-gelblichgrün und unterseits weißlich mit
feiner Längsstreifung. Es legt drei bis fünf weiße
Eier von etwa 30 mm Länge, die kleine, dunkle
Flecken haben. Das Nest ist sehr kunstvoll gebaut
und in waagrechte Astgabeln eingeflochten.
Der Pirol ist ein sehr scheuer und seltener Vogel,
der im Wald lebt. Er fliegt fast nie auf den Boden
herunter, sondern hält sich lieber in den dichten
Baumkronen auf, wo er von Insekten und Früchten
lebt. Schon im August verlässt der Pirol Europa in
Richtung Afrika, wo er überwintert. Erst anfang
Mai kehrt er zurück, um im Juni zu brüten.
Entlang des Klingnauer-Stausees erreichten wir
bald das Stauwehr. Vom Naturschützer Meinrad
Bärtschi, erfuhren wir Interessantes über die
Entstehungsgeschichte dieses Schutzgebietes. Nach
dem Bau des Kraftwerkes Klingnau 1931-35 bildete
sich im Staugebiet ein international bedeutendes
Schutzgebiet für Wasservögel. Mit dem Aufstau der
Aare wurde die Fliessgeschwindigkeit des Wassers
stark verringert. Durch die Verlandung im
Staubereich entstand ein vielfältiger Lebensraum
für Pflanzen- und Tiergemeinschaften, mit seltenen
und gefährdeten Vogel-, Amphibien- und
Reptilienarten.
Seine grosse ornithologische
Bedeutung hat der Klingnauer Stausee als Rast- und
Überwinterungsgebiet für über 270 Vogelarten.
Ausgedehnte Flachwasserbereiche, Schlickflächen,
Schilfgürtel und Auenwaldreste bilden auf kleinem
Raum ideale Bedingungen als Nahrungs- und
Brutplatz für die Vogelwelt. Beim Überwintern am
Klingnauer Stausee wurden beobachtet:
Schwarzhalstaucher, Kormoran, Schwan, viele
verschiedene Enten, Eisvogel, Berg- und
Bachstelze, Wasseramsel sowie diverse Meisen und
Finken. Auf sehr originelle Art wurden uns die
Merkmale aufgezeigt um die Tauch- von den
Schwimmenten unterscheiden zu können.
Auch der Biber ist wieder heimisch geworden.
Obwohl die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere nur
sehr selten zu sehen sind, sind ihre Spuren
entlang der Aare unübersehbar. Angenagte und
gefällte Bäume sowie Trampelpfade zeugen von
seiner Anwesenheit. Er hat riesengroße Nagezähne
und einen platten Schwanz. Ist das grösste
europäische Nagetier, 20 - 30 kg schwer, mit
Schwanz ca 110 - 140 cm lang. Und er hat
unglaublich viele Haare, und zwar 22'000 Haare auf
einen qcm!!! Kann sogar seine Augen mit einem
Schutzfilm schützen. Mit seinem mit Hornschuppen
bedeckten und unbehaarten Schwanz schlägt er auf
die Wasseroberfläche und warnt vor Gefahren. Wer
noch mehr über dieses Tier erfahren will, kann das
unter www.rivernet.org/elbe/biber/biber.htm
nachlesen.
Der Klingnauer Stausee wird nicht nur von
Ornithologen und anderen Tierfreunden geschätzt,
auch Spaziergänger, Wanderer, Velofahrer und
Inline-Skater nutzen das einmalige Naturparadies
als Erholungsraum.
Nach dem kleinen Aufstieg durch den schattigen
Wald nach Reuenthal liessen wir uns zur
Mittagsrast nieder und genossen den offerierten
feinen Süssmost, der sogar mit einer Goldmedaille
ausgezeichnet wurde. Von hier aus hatten wir eine
wunderbare Aussicht auf Waldshut und hinunter in
die Ebene zum Dörfchen Full. Wir können nur
hoffen, dass nicht in absehbarer Zukunft diese
ruhige Gegend durch die Deutsche Autobahn
verschandelt wird !
Nach der Mittagsrast geht's weiter hinunter nach
Reuenthal, dort erfahren wir Interessantes über
die Festung Reuenthal und deren Bedeutung im
letzten Weltkrieg. Nach diesem historischen
Unterbruch wandern wir nach Full und dem Rhein
entlang, vorbei am Atomkraftwerk Leibstadt.
Autsch! Jetzt hat's auch mich erwischt. Kurz vor
dem Kraftwerk Bernau genoss ich ein letztes Mal
die Weitsicht über den still dahin fliessenden
Rhein, da stand doch in der Mitte des Dammes ein
Pfosten, diesen rammte ich frontal und die Spuren
davon sind deutlich sichtbar.
Da wir früher als geplant unser Ziel erreichten,
entschlossen wir uns in der lauschigen
Gartenwirtschaft vom Schloss Böttstein den Tag
ausklingen zu lassen.
Und ein Aufruf:
Seit mehreren Etappen nehme ich mir die Mühe, einen
Bericht zu schreiben. Nun interessiert es mich, ob
dieser Bericht überhaupt gelesen wird?? Es würde
mich auch freuen, mal von einer anderen Person
einige Eindrücke zu erhalten :-)) Ich freue mich
über jedes Feedback, das mich zum Weiterschreiben
aufmuntert ;-) Silvia Frei.
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2. August 2003
18 |
Leibstadt - Laufenburg 
Organisierende Sektion: Brugg
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Thomas Fehlmann / Thomas Fuhrer.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (3. August 2003):
Wetterprognosen für die 18. Etappe zur Startzeit
um 8.35 Uhr in Leibstadt, wie gewohnt, sonnig und
warm bei 19 Grad, bis zum Ziel in Laufenburg
Höchstwerte bei 33 Grad. Eine Hundertschaft und 21
Wanderer machten sich auf, den ersten
schweisstreibenden Aufstieg zur Wandfluh zu
bewältigen. Uns eröffnete sich ein weiter Blick
hinunter auf Leibstadt, das KKW, den Rhein und der
angrenzende Schwarzwald.
Auf diesem Aussichtspunkt informierte uns der
Gemeindeammann von Leibstadt über die Entwicklung
seines Dorfes. Leibstadt darf auf eine lebendige
Vergangenheit zurückblicken. 1991 feierte die
Gemeinde zwar erst den 125. Geburtstag, doch die
Geschichte geht viel weiter zurück, weil es
früher, also vor dem 3. Mai 1866, ein Unter- und
ein Oberleibstadt gab. So erscheint der Name
Leibesteit um 1240 erstmals in einer Urkunde. Am
3. Mai 1866 beschloss der Aarg. Regierungsrat die
Vereinigung der Gemeinden Unter- und Oberleibstadt
in eine Ortsbürger- und Zivilgemeinde. In der
regierungsrätlichen Urkunde kann man lesen: Die
Gemeinde Unterleibstadt geht vom Bezirk Laufenburg
in den Bezirk Zurzach und vom Kreis Mettau in den
Kreis Leuggern über.
Das Kernkraftwerk ist seit 1984 in Betrieb und
produziert im Schnitt knapp 8 Mrd. Kilowattstunden
Strom pro Jahr. Dies entspricht 1/6 des jährlichen
Stromverbrauchs der Schweiz. Bevor das KKW
Leibstadt ansässig war, hatte die Gemeinde einen
Steuerfuss von satten 175%! In der Zwischenzeit
senkte sich dieser auf 105%. In der Gemeinde
Leibstadt finden 800 Personen Ihr Einkommen, davon
arbeiten 400 im KKW.
Weiter gings teils im schattigen Wald und dann
wieder an der prallen Sonne Richtung Mettau. Wo
steht nun dieser Sendeturm? Auf dem Geissberg oder
auf dem Bürersteig? Ein Blick auf die Wanderkarte
klärte die Frage: Der Bürersteig gehört zur Kette
des Geissberges.
Mettau, das idyllische Dorf im Fricktal mit 300
Einwohnern, gewährte uns für die Mittagsrast
Gastrecht auf einem schattigen Waldplatz in der
Mergelgrube Egghalde. Den Informationen des
Försters über das Tal und die Köhlerei lauschten
wir gespannt.
Geschichte der Köhlerei
Bereits die Pfahlbauer brannten Holzkohle, um Teer
zur Imprägnierung ihrer Pfähle zu gewinnen. Zu
diesem Schluss kamen prähistorische Forschungen.
Während der Bronze- und Eisenzeit verwendeten die
Menschen Holzkohle, um die Metalle zum Schmelzen
zu bringen. Im Mittelalter stiegen die benötigten
Eisenmengen durch höheren Eigenverbrauch der
Bevölkerung sowie den Bau bzw. Ausbau von Burgen
und Befestigungen. Durch das Aufkommen von neuen
Schmelz- und Schmiedetechniken im 18. Jahrhundert
blühte die Eisenindustrie mehr und mehr auf,
sodass enorme Mengen an Kohle produziert werden
mussten.
Zur Gewinnung von 1 Tonne Eisen wurden 4 Tonnen
Holzkohle benötigt. Zur Herstellung von 1 Tonne
Holzkohle verkohlte man über 8 Raummeter Holz.
Glashütten, Hausfrauen (für das Erhitzen der
Bügeleisen), Bäcker und Marroniverkäufer gehörten
ebenfalls zu den Kunden des Köhlers. Zu
medizinischen und industriellen Zwecken, zum
Filtrieren und auch fein Zermahlen zur Beimischung
zum Hühnerfutter wurde die Holzkohle ebenfalls
gern verwendet.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt die
Holzkohle durch die Steinkohle einen starken
Konkurrenten. Innerhalb von wenigen Jahren
viertelten sich die Preise und der Anteil an der
Eisenproduktion fiel auf annähernd null. Mit dem
Einsetzen der Eisenverhüttung an zentralen
Standorten schlossen viele der ortsansässigen
Schmieden; die Köhler wurden ihrer Hauptkunden
beraubt. Dies führte zum Ende der Waldköhlerei.
Lediglich während dem 2. Weltkrieg erlebte die
schwarze Kunst eine Renaissance, da die Schweiz
von Nazideutschland eingeschlossen war, und die
Steinkohle aus dem Ruhrgebiet nur schwer zu
erhalten war. Heute wird Holzkohle vor allem noch
in der Freizeit zum Grillieren oder zum Braten von
Marronis gebraucht. In der Schweiz sind dies heute
ca. 8'000 Tonnen. Wegen der hohen Löhne in der
Schweiz muss sie jedoch vor allem in den
Balkanländern produziert werden.
Holzköhlerei in Wil AG
Die Gemeinde Wil AG plant für den Herbst 2004
erneut ein grosses Holzköhlerfest. 20 Jahre nach
1984 soll nun dieses schöne und alte Handwerk
wieder zelebriert werden. Erfreulicherweise konnte
der Gemeinderat bereits mit der gleichen
Köhlerfamilie von damals, Familie Wicki aus dem
Napfgebiet, einen Vertrag für 2004 unterschreiben.
Als eine der letzten Familien der Schweiz
beherrschen die Wickis das Holzkohlebrennen, die
Schwarze Kunst! Der Reinerlös des Festes soll der
unter Denkmalschutz stehenden St. Wendelinskapelle
Wil zukommen, da deren Fonds leider im letzten
Jahr aufgebraucht wurde und nun von der
Ortsbürgergemeinde finanziell unterstützt werden
muss.
6.09. - 05.10.2004 findet das Fest statt. Wer
weiss, vielleicht sind auch einige
Grenztour-Wanderer dort anzutreffen?? Wäre doch
ein Grund, sich wieder Mal zu treffen??
Der feine Nussgipfel, gesponsert von der
Raiffeisenbank Mettau, mundete allen vorzüglich.
Herzlichen Dank an den Sponsor!!
Von hier wanderten wir hinunter nach Etzgen und
dem Rhein entlang nach Laufenburg. Bei der
Baustelle zum neuen Rheinübergang (Umfahrung
Laufenburg) wurden wir von den stillen Helferinnen
des SAC mit einem Apero empfangen. Unser Dank geht
an das Städtchen Laufenburg.
Die letzten paar Meter auf dem Rheinuferweg
gelangten wir durch die geschichtsträchtige
Altstadt hinunter auf einen schattigen Platz, wo
die durstigen Kehlen gelöscht werden konnten.
Zu erwähnen ist da noch die Anekdote von den zwei
Grenzwanderern, die verzweifelt in ganz Laufenburg
sich nach der Schwarzen Susanne erkundigten. Aber
leider ohne Erfolg. Es ist kein Restaurant mit
einer schönen Bedienung, auch keine schwarze
Perle! Zufälligerweise stiessen diese zwei zu den
Charlys und das Rätsel wurde aufgelöst. Die
Schwarze Susanne ist eine wunderschöne Blume.
Und (nochmals) ein Aufruf:
Seit mehreren Etappen nehme ich mir die Mühe, einen
Bericht zu schreiben. Nun interessiert es mich, ob
dieser Bericht überhaupt gelesen wird?? Es würde
mich auch freuen, mal von einer anderen Person
einige Eindrücke zu erhalten :-)) Ich freue mich
über jedes Feedback, das mich zum Weiterschreiben
aufmuntert ;-) Silvia Frei.
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9. August 2003
19 |
Laufenburg - Mumpf 
Organisierende Sektion: Brugg
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Thomas Fehlmann / Thomas Fuhrer.
von Patricia Schreiber patricia.schreiber bud.bl.ch (10. August 2003):
Liebe SAC-Leute!
Die gestrige Wanderung war genial! Herzlichen Dank
für diesen eindrücklichen Tag und für die super
Idee, unseren Aargau zu umwandern. Für mich als
Fricktalerin gab es viel Neues. Leider und da muss
ich mich selber an der Nase nehmen, war ich
gestern zum ersten Mal dabei. Dabei hätten die
anderen Aargauer Gebiete sicher auch viel zu
bieten! Vielen Dank an alle!
Herzliche Grüsse aus dem Fricktal Patricia
Schreiber-Rebmann, Wegenstetten.
von Angela Semeraro-Gennaro isma.partner bluewin.ch (10. August 2003):
Motiviert wie immer startete ich gestern zur 19 Grenzetappe. Lange Weile
= ein Fremdwort. Das gibt es der Grenze des Aargaus entlang nicht. Ereignisse
eines schöner als das andere erlebten wir an der Tour. Begeisternd:
die musikalische Unterhaltung beim Mittagsrast, das war natürlich live!!!
Anschliessend wurden wir nach Überquerung der Holzbrücke in Bad-Säckingen
von einer bezaubernden Trompeterin empfangen. Sie spielte das Lied "Behüt
dich Gott". Gänsehaut war die Folge. Das ist überwältigend.
Später im Münster hl. Fridolin wurden wir mit schönem Orgelspel
verwöhnt. Einfach Sensationell!
Für diese tollen Erlebnisse möchte ich mich herzlich bedanken bei
allen die auf Ihre Art einen Beitrag für diese positive Sache leisten.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (10. August 2003):
Trotz der bereits seit langer Zeit anhaltenden
Hitze nahmen 134 Wanderer an der heutigen Etappe
teil. In drei Gruppen aufgeteilt, genossen wir die
kurze informative Führung durch das liebliche
Städtchen Laufenburg mit seinen schönen Gassen und
den vielen Sehenswürdigkeiten wie der
Schwertlisturm, die Wasengasse mit dem Wasenturm
und dem Wasenbrunnen, das reizvolle Auf und Ab der
Gassen, die privaten Hinterhöfe und Gärten, die
Plätze mit den acht- bis zwölfeckigen
Brunnenbecken (der am Laufenplatz wird noch heute
von einer badischen Quelle gespeist), das
lebendige Spiel der Türme und Dächer. 1985 wurde
das Städtchen mit dem Henri-Louis-Wakker-Preis des
Schweizerischen Heimatschutzes ausgezeichnet.
Wohl legte 1479 am Tag der Kirchweihe ein
Grossbrand 130 Häuser in Asche, rissen Hochwasser
mehrmals die Rheinbrücke weg, wütete dreimal die
Pest und litt die Stadt während der 300 Jahre
langen Auseinandersetzungen der beiden
europäischen Grossmächte Frankreich und
Österreich, insbesondere im zerstörerischen
30jährigen Krieg. Doch es folgten immer wieder
ruhigere Zeiten blühender Wirtschaft und Kultur,
aus der unvergängliche Werke in unsere Zeit
hineinragen.
der Kirchweihe ein Grossbrand 130 Hä
1906 bis 1914 wurden 300'000 Kubikmeter des
Felsufers ausgesprengt und unterhalb der Enge die
Wasser durch ein flussüberquerendes Wehr um 10
Meter hochgestaut. 50'000 Pferdestärken leisteten
die 10 Turbinen und Generatoren der damals in
Europa grössten Wasserkraftanlage.
Die Kontakte über die Landesgrenze sind heute
vielseitig und freundnachbarlich: die Vereine
werben ihre Mitglieder von hüben und drüben, Feste
werden meist zusammen gefeiert, auch der
alljährliche dreitägige Herbstmarkt.
Vorbei am Rehmann-Museum LAUFENBURG nähern wir uns
dem Wasserkraftwerk Laufenburg, wo sich die drei
Gruppen treffen und wir auch wieder sehr
interessante Informationen erhalten.
Natur Energie vom Hochrhein: Die drei großen
Wasserkraftwerke der Energiedienst-Gruppe in
Laufenburg, Wyhlen und Rheinfelden produzierten im
Jahr 2002 über 1,2 Milliarden Kilowattstunden.
Auf dem schattigen Rheinuferweg näherten wir uns
bald dem Pontonierfahrhaus in Sisseln, wo wir uns
zur Mittagsrast niederliessen. Zu den lüpfigen
Klängen der Hausmusik des SAC Brugg konnte sogar
Thomas noch mit Charlys Tante das Tanzbein
schwingen. Nur ungern verabschiedeten wir uns von
hier, es hätte uns noch länger gefallen! Ein
herzliches Dankeschön an die Hausmusik, war super!!
Schon bald trafen wir in Stein ein und querten den
Rhein über die längste gedeckte Holzbrücke
Europas. Auf dieser historischen Holzbrücke will
man am 23.8.03 versuchen, den längsten Stammtisch
der Welt aufzubauen und man erhofft sich, mit
dieser Aktion einen Eintrag ins Guinness-Buch der
Rekorde. Viel Glück!!
Vor den Toren von Bad Säckingen wurden wir durch
den Trompeter bzw. die Trompeterin von Säckingen
mit dem Lied Behüt' dich Gott willkommen
geheissen. Es war ein Ohrenschmaus.
Der kleine Kurort (292 m ü. M. / 17'000 Einwohner)
bietet den Menschen eine Vielzahl von
Attraktionen. Wir besuchten das St.
Fridolinsmünster. Der Orgelspieler zog alle
Register seines Könnens. Wahrlich ein Genuss ihm
zuzuhören. Etwas spezielles ist die
Friolinsprozession. Sie ist ein Höhepunkt im
kulturellen Leben der Stadt und findet immer am
Sonntag nach dem 6. März statt. Gläubige aus
vielen Orten strömen zur Fridolinsverehrung nach
Bad Säckingen.
Auf dem kurzen Rundgang durch die romantische
Altstadt erblickten wir viele bedeutende
Sehenswürdigkeiten: Den Gallusturm, das Grabmal
des Trompeters, die Stiftsgebäude, das
Scheffelhaus. Durch den Schlosspark Schönau geht
unsere Wanderung weiter auf dem deutschen
Rheinuferweg. Dicht gesäumt warten wir auf die
Ueberfahrt mit der Fähre nach Mumpf. Da auf der
Fähre nur 20 Personen Platz haben, wurde noch die
Fähre des Pontoniervereins Mumpf eingesetzt. Durch
das Zusammenkoppeln von drei Pontonierbooten und
einer Auflage einer Holzbühne konnten doch aufs
Mal eine ganze Truppe über den Rhein geführt
werden. Auch die Charlys Gruppe hatte das
Vergnügen mit dieser Fähre und einer
Zusatzschleife über den Rhein geführt zu werden.
Der krönende Abschluss dieser Etappe beendete die
Charlys Gruppe in der Forellenzucht Kienberg. Die
gebratene Forelle mundete uns hervorragend..
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16. August 2003
20 |
Mumpf - Rheinfelden 
Organisierende Sektion: Brugg
Vorschaubericht:
PDF -
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Berichte:
von Doris Baur baur yetnet.ch (17. August 2003):
Nach längerer Pause konnte ich wieder einmal eine
Etappe der Grenzwanderer mitmachen. Es war einmal
mehr ein wunderschöner Tag. Die Ausführungen von
Herrn Güntert, die Besichtigungen der
Storchenstation Möhlin und des Wasserkraftwerkes
liessen nichts offen. Wir wurden sogar mit
Getränken verwöhnt.
(Noch mals herzlichen Dank den Spendern)
An dieser Stelle möchte ich allen unermüdlichen
Helfern herzlich gratulieren und danken für diese
Wunderbare Idee. Das 200 Jahrjubiläum des Kt. AG
auf so eine intensive Art zu erleben mit all den
Höhepunkten die immer wieder geboten werden ist
einfach einmalig. Neben den interessanten
Ausführungen oder Besichtigungen kommt auch das
lustige Beisammensein mit all den Menschen aus
verschieden Regionen aus dem Aargau nie zu kurz.
Ein Bierchen nach so einem heissen Tag ist fast
ein muss. Franz nochmals herzlichen Dank.
von Silvia die Schreiberin der Charlys frei.silvia bluemail.ch (17. August 2003):
Das Thermometer sank um einige Hitzegrade, dafür
nahm die Teilnehmerzahl zu. 158 Grenzwanderer
nahmen den Weg unter der Leitung von Markus Wernli
unter die Füsse. Wir wanderten über Auen und
Hochmoore, an den idyllisch gelegenen Aegelsee.
Unterwegs erfuhren wir vom Ornithologen Peter
Güntert sehr viel Interessantes über Fauna und
Flora. Er ist ein absoluter Kenner der Natur!
Durch Feld und Wald erreichten wir um elf Uhr die
Storchenstation mit anschliessender
Besichtigung.
Im Jahre 1970 wurde die Storchenstation Möhlin von
Mitgliedern des Vereins für Natur und Vogelschutz
gebaut, um beim Wiederansiedlungsprojekt des
Weissstorches in der Schweiz aktiv mitzuarbeiten.
Die Station wurde seither immer weiter ausgebaut,
zuletzt mit einem Informationspavillon und einem
Freifluggehege.
Alljährlich ziehen bis zu 12 Brutpaare ihre Jungen
in Möhlin gross. Im Herbst, um den 18. August,
verlassen die Vögel das Fricktal in Richtung
Afrika. Leider sahen wir keinen einzigen der
Jungstörche da diese bereits Richtung Afrika
unterwegs sind.
Die Pflegestation
Gleich alt wie die Storchenstation ist die
angegliederte Pflegestation, wo kranke und
verletzte Vögel, wenn immer möglich gesund
gepflegt werden. 1989 wurde sie zur kantonalen
Pflegestation ernannt. Seither müssen sämtliche
Pfleglinge, vom Nestling bis hin zum grossen
Greifvogel genau bestimmt werden. Jeder Pflegetag,
jedes Freilassungs- oder Todesdatum, jede
Verletzung muss genau registriert und an die
zuständige Amtsstelle rapportiert werden.
Wer steht dahinter
Als Trägerverein steht der am 8. April 1926
gegründete Verein für Vogelschutz Möhlin hinter
der Storchen- und Pflegestation. Was als kleine
Gruppe begann wurde über die Jahre zum grössten
Naturschutzverein des Kantons Aargau. Der
Bevölkerung möchten wir die Kostbarkeiten unserer
Region näher bringen, denn nur was man schätzt,
schützt man!
Beim Kraftwerk Rheinfelden hielten wir unsere
Mittagsrast unter den schattenspendenden Bäumen.
Die Tranksame wurde in grosszügiger Weise
gesponsert durch das Kraftwerk Rheinfelden. Ganz
herzlichen Dank!! Anschliessend wurden wir noch
durch das Kraftwerk geführt.
Raschen Schrittes geht?s unserem Ziel Rheinfelden
entgegen. In einer schönen Rheinterrasse löschten
wir unseren Durst. Peter ist nicht nur ein
hervorragender Naturkenner, nein nein, seine
gesanglichen Fähigkeiten sind ebenso! Es war schön
zuzuhören, wie gefühlvoll er den Schacher-Sepp
vorgetragen hat.
Die Einladung zur Brötlete bei Strubs nahmen die
Charlys sehr gerne an. Läck Dani, hesch du en
Super-Grill !! In der Naturoase gönnte sich Irene
eine Abkühlung und leistete Manfred Gesellschaft!!
Keine falschen Gedanken!! Manfred ist nämlich ein
Goldfisch.
von Joseph und Margrith Broennimann joseph.broennimann gmx.ch (17. August 2003):
Auch die 20. Etappe hat uns sehr gefallen und wir
haben verschiedenes gelernt über ökologische
Zusammenhänge in Auen, Kiesgruben und im Hochmoor.
Wir konnten schmunzeln über die träfen, kernigen
Aussagen von Peter Güntert zur Jägerei und
Landwirtschaftspolitik. Dass Maisfelder und
Chinaschilf ? das oft bis Ende Winter stehen
gelassen wird- den Wildschweinen ein ideales
Versteck bietet und vom Sinn respektive
ökologischen Unsinn der diesbezüglichen
Subventionen. Wir haben gehört dass der Bestand
von Würmern im Wald um 90% zurüchgegangen ist und
die verbleibenden sich oft an Strassenrändern
konzentrieren. Sehr anschaulich haben wir gesehen
wie Wildschweine entlang von Waldsträsschen den
Boden aufwühlen in ihrer Suche noch den raren
Würmern.
Diese Etappe ist leider unsere letzte an der wir
teilnehmen. Daher möchten wir an dieser Stelle den
Initiatoren, Peter Eggenschwyler und Thomas Fuhrer
sowie all den SAC-Tourenleitern und Helfern ganz
herzlich danken für die Durchführung der Grenztout
mit all den intressanten Besichtigungen.
Wir sind jedesmal gerne mitgewandert und freuten
uns immer wieder an den kürzeren oder längeren
Begegnungen und Gesprächen mit den andern
Grenzwanderern. Wir werden Euch nicht
vergessen!!
Wir fahren demnächst nach Frankreich und werden
unsere Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela
dort fortsetzen, wo wir letzten Herbst
unterbrochen haben.
Euch allen wünschen wir einen guten Abschluss der
Grenztour und wir freuen uns nach unserer Rückkehr
die Berichte nachzulesen und werden im Spätherbst
die fehlenden Etappen nachholen. Daher gilt auch
ein besonderer Dank Silvia Frei und andern
Berichtschreibern.
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23. August 2003
21 |
Rheinfelden - Kaiseraugst

Organisierende Sektion: Brugg
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Herbert Kueffer.
von "charly's chaufeur/stv. der schreiberin" (24. August 2003)
es würde zuweitführen einen ausführlichen bericht von dieser
etappe zu verfassen über all die eindrücke und erlebnisse, am besten
wäre man dabei gewesen. kurz und bündig: wetter schön und heiss,
stimmung super, die reise in die vergangenheit zu den römer in augusta
raurica war sensationell.vielen herzlichen dank an alle tourenleiter und
referenten. in rheinfelden angekommen führte uns irene zu einem schönen
gartenrestarant am rhein wo wir unseren durst löschen konnten. anschliessend
frisch gestärkt gabs eine kleine städtlibesichtigung, besten dank
irene.
von Herbert Kueffer herbert.kueffer akb.ch (1. September 2003):
127 Personen besammelten sich am Bahnhof in Rheinfelden. Nach der Begrüssung
und einigen Erklärungen über den Tagesablauf durch den Tourenleiter,
Herbert Küffer, begab sich die langgezogene Wandergruppe hinunter zum
Rhein und unter schattenspendenden Bäumen, meist in Einer- kolonne Richtung
Kaiseraugst. Der sehr angenehme Wanderweg führt fast immer direkt dem
Rheinufer entlang; nur kurz vor Kaiseraugst musste mal kurz entlang der Hauptstrasse
marschiert werden. In Kaiseraugst wurden wir vom ehemaligen Gemeindeschreiber,
W. Zinniker, willkommen geheissen. Mit einfachen, verständlichen Worten
erklärte er uns die Entwicklung von Kaiseraugst. Dieser Ort befindet
sich auf dem Gebiet des ehemaligen Castrum Rauracense und kann auf eine ununterbrochene
Siedlungsgeschichte von rund 2000 Jahren zurückblicken. Sie beginnt
mir der Gründung der römischen Kolonie Augusta Raurica um 15 –
10 Jahre v. Chr., die im 2. nachchristlichen Jahrhundert bis zu 20'000 Einwohner
zählte. In nachrömischer Zeit haben sich Bauernhäuser in das
alte Geviert des Kastells eingenistet. Sie bestimmen auch heute noch den
Dorfkern von Kaiseraugst, obwohl sie längst nicht mehr der Landwirtschaft
dienen. Vor allem in der Nachkriegszeit wurde dann dieser enge Rahmen gesprengt.
Es enstanden Einfamilienhaus-Quartier, moderne Industriezonen und die optisch
dominierende Liebrüti-Siedlung.
Von der Wehrhaftigkeit des Castrum Rauracense zeugt heute noch die an verschiedenen
Stellen sichtbare Kastellmauer, welche wir ebenfalls besuchten. Nun hörten
wir vom Silberschatz, welcher in den Wintermonaten 1961/1962 nur wenige Meter
innerhalb der Kastellmauer unter abenteuerlichen Umständen entdeckt
wurde. Die Analyse der Funde hat ergeben, dass das ganze Ensemble ein überaus
reiches Tafelservice darstellt, das einst dem Kastellkommandanten gehört
haben muss. Anschliessend besuchten wir die Rheinthermen und wanderten zum
Camping- und Badeplatz weiter, wo uns die Campingwarte-Familie Tische und
Stühle für die Mittagsrast aufgestellt hatten. Nach dem Mittagessen
folgte eine kurze Information über die Aktivitäten am Nachmittag
durch Thomas Fehlmann. Er war es auch, der bei den besuchten römischen
Fundorten noch weitere Details bekanntgab. Zuerst jedoch begaben wir uns
zum tiefsten und westlichsten Punkt des Kantons Aargau – die Ergolzmündung.
Als nächste Sehenswürdigkeit besuchten wir das konservierte Handels-
und Gewerbehaus und die Viktoriasäule. Dann folgte die Curia,
welche als östlicher Abschluss des Forums über dem heute zugänglichen
Keller errichtet wurde. Die Sitzstufen für 100 Ratsherren und die gegenüber
dem Podest angeordneten Plätze für zwei Bürgermeister waren
ursprünglich überdacht. Im Curiakeller bestaunten wir verschiedene
Mosaiken. Anschliessend war die Kloake nächster Ort unserer Begehung.
Die Kloake ist ein in knapper Stehhöhe angelegter Wasserkanal, führte
von den Zentralthermen zum Violenbach. Auf knapp 100 m Länge ist der
enge, 1900 Jahre alte Abwasserkanal begehbar und komplett erhalten und liegt
zudem 4 m unter dem heutigen Boden. Auf dem weiteren Weg besuchten wir das
noch gut erhaltene Amphitheater und vorbei am Heiligtum der Grienmatt führte
uns der Weg zurück zum szenischen Theater.
Hier fand zum Abschluss eines sehr lehrreichen, aber auch sehr heissen Tages die Fahnenübergabe an die Sektion Aarau statt.
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30. August 2003
22 |
Kaiseraugst - Buus BL 
Organisierende Sektion: Aarau
Vorschaubericht:
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Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Thomas Fehlmann.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (10. August 2003):
Zur 22. Etappe besammelten sich 103 Personen am
Bahnhof Kaiseraugst, nein halt einer kam noch
dazu, diese Person war seit der 5. Etappe nicht
mehr mit dabei, nämlich Petrus! Eine Schar,
eingehüllt in farbigen Pellerinen und bestückt mit
bunten Schirmen, nahm den angenehmen Aufstieg zum
Frauenwald in Angriff. Schon bald erblickten wir
das liebliche Dorf Olsberg mit der schönen
Barock-Stiftskirche. Bei deren Besichtigung
erhielten wir sehr viele interessante Details.
Jetzt blinzelte sogar die Sonne durch die Wolken
und unterwegs erzählte uns Max Mahrer sehr viel
über das liebliche Fricktal und über die
Entstehung des Fricktaler Höhenweges, mit einer
Distanz von 60 km erstreckt er sich von
Rheinfelden bis Mettau.
In einer mit Blumen dekorierten Scheune in Magden
hielten wir Mittagsrast. Zum Dessert gabs für alle
den von Thomas in den späten Nachtstunden
selbstgebackenen Aargauer Lebkuchen. Ein
Leckerbissen, mmhhhh..... danke vielmol. Frau
Gemeindeammann Lüscher erzählte uns über ihr Dorf.
Das Dorf mit einer 1200-jährigen Geschichte, liegt
im Nordwesten des Kantons Aargau und gehört zum
Bezirk Rheinfelden. Magden grenzt an die Aargauer
Gemeinden Rheinfelden (Norden), Möhlin (Nordosten)
und Olsberg (Westen) und an die Baselbieter
Gemeinden Wintersingen, Nusshof, Hersberg (Süden)
und Maisprach (Osten). Der Gemeindebann umfasst
1'104 ha, wovon 466 ha bewaldet sind. Die Gemeinde
ist in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen und
zählte am 1. Januar 2003 3147 Einwohnerinnen und
Einwohner.
Gestärkt nahmen wir bei strahlendem Sonnenschein
den steilen Aufstieg zum Sonnenberg unter die
Füsse. In diesem Gebiet befindet sich das neu
geschaffene Naturwaldreservat «Sunneberg», wo der
grösste eichenreiche Laubmischwald im Kanton
Aargau steht. Das Naturwaldreservat ist 25
Hektaren gross und darf 50 Jahre lang nicht mehr
genutzt werden. Von den 1000 wertvollen alten
Eichen wurden 925 unter Schutz gestellt. Eichen
können bis zu 1000 Jahre alt werden. Sie sind
ökologisch äusserst wertvoll, da sie von den
einheimischen Bäumen die grösste Artenvielfalt an
Tieren beherbergen. Wir schätzten es sehr, dass
für die Grenztourwanderer das Turmstübli geöffnet
wurde und die Aussicht vom Turm wäre bei schönem
Wetter phänomenal. Bevor wir diesen schönen Ort
verliessen, informierte uns Max Mahrer über den
1913 errichteten Aussichtsturm und das Turmstübli,
welches Eigentum der Möhliner Naturfreunde ist,
die auch jeden Sonntag den Turmwart stellen.
Der Grenze folgend, die auch schon zwischen
Habsburgern und Eidgenossen Trennlinie war, führte
uns der Weg dem Waldrand entlang zu den Weinbergen
von Buus. Und ebendiesen einheimischen Wein
genossen wir zusammen mit einem feinen Nachtessen.
Zu vorgerückter Stunde bestiegen auch wir den Bus
heimwärts. Etwas Seltsames trafen wir unterwegs
noch an: In Reih und Glied standen sie am
Wegesrand, sind das nun Attrapen, ferngesteuerte
oder echte Kühe?? Es bleibt ein Rätsel!
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6. September 2003
23 |
Buus BL - Wittnau 
Organisierende Sektion: Aarau
Vorschaubericht:
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Berichte:
Foto- und Tourenbericht von Thomas Fuhrer und Robert Lüscher.
von Christoph Leuschner c_leuschner hotmail.com (3. September 2003):
Wie
ich der heutigen (3.9.03)"Basler Zeitung" entnehme wurde im Raum "Buuseregg"
ein blühender Apfelbaum entdeckt. Dazu erklärt Hanspeter Hauri,
Fachmann für Obstbau am Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain in Sissach,
dass es nach solanger Trockenheit, wie in diesem Jahr nicht aussergewöhnlich
sei, dass ein Apfelbaum im Spätsommer blühe. Ich bin gespannt,
ob wir am kommenden Samstag bei der "Besteigung" der Buuseregg auf eben diesen
oder vielleicht noch andere Apfelbäume stossen werden.
von Silvia Frei frei.silvia bluemail.ch (8. September 2003):
Bei bewölktem Himmel und kurzer Regenschauer
besammelten sich pünktlich um 8.30 Uhr 115
Grenztour-Wanderer bei der Post in Buus. Nach
kurzer Begrüssung durch den Gemeindepräsidenten
ging es in angenehmer Steigung hoch Richtung
Farnsburg. Oberhalb des Dorfes vernahmen wir
Hornsignale wie von einem American Trucker, nein
weit gefehlt, es war das rekordverdächtige
Harley-Gefährt von der Guggenmusig Buuser Guggä
Rugger. Ein alter SAURER-Lastwagen Jg 73 wurde in
1800 Stunden zu diesem tollen Gefährt umgebaut und
hofft nun auf den Eintrag ins Guinness Buch der
Rekorde. Nach einer Stunde erreichten wir bereits
die Ruine.
Ueber eine schmale Treppe stiegen wir
zum Turm hoch und genossen einen imposanten
Ausblick ins weite Fricktal, das angrenzende
Baselland, in den nahen Schwarzwald und aufs
nächste Ziel, die Schafmatt. Vom Referenten
erfuhren wir viel Wissenswertes über die gut
erhaltene Burgruine, dessen Gemäuer teilweise im
Jahre 2003 renoviert wurde. Die Ruine wurde 1330
durch die Herren von Thierstein erbaut. Nach
dessen Aussterben gelangte die Burg an die Herren
von Falkenstein. Hans und Thomas von Falkenstein
schlossen sich 1440 dem Hause Habsburg Österreich
an und beteiligten sich auf dessen Seite, aktiv am
alten Zürichkrieg. Während die Eidgenossen die
Stadt Zürich 1444 belagerten, überfielen die
Falkensteiner die Stadt Brugg und setzten diese in
Brand. Danach zogen sie sich auf die Farnsburg
zurück, wohin ihnen ein eidgenössisches Heer von
knapp 1500 Mann folgte und die Burg belagerten.
Der Aufbruch des Belagerungsheer Richtung Basel
und die darauf folgende Schlacht bei St.Jakob an
der Birs am 26.08.1444, in der das Eidgenössische
Heer vollständig vernichtet wurde, rettete den
Verteidigern der Farnsburg das Leben. Der im
Anschluss, an die Schlacht von St.Jakob an der
Birs, von Basel geführte Krieg gegen die
österreichisch gesinnten Adelsfamilien, führte zum
politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch des
Hauses Falkenstein.1461 erwirbt die Stadt Basel
die Burg und baut sie weiter aus. 1798 wird die
Burg verlassen und von Landleuten in Brand
gesteckt. Die Burg wurde als Steinbruch genutzt
und zerfiel rasch.
Nach einer kurzen Pause stiegen
wir wieder ab zum Rest. Farnsburg. In der
angrenzenden Hofmetzg machten uns die vielen
schmackhaften Sachen gluschtig. Durch eine
wunderschöne Gegend zogen wir weiter zum
Junkerschloss, wo wir auf einen Grenzstein
treffen, der die ehemalige Grenze
Basel/Vorderösterreich markiert. Schon bald
näherten wir uns dem Rastplatz und genossen unser
Picknick.
An dieser Stelle möchte ich allen
danken, die uns immer wieder mit feinen Sachen
verwöhnt haben, Pias Guetzli, Charlottes Schoggi
und natürlich Irenes Melonen, alle kann ich nicht
aufzählen, die Liste würde viel zu lang. Nach
unserer Stärkung waren wir wieder fit um den
Anstieg zur Wegenstetterfluh unter die Füsse zu
nehmen. Es hat sich alleweil gelohnt, die
wunderbare Aussicht hinunter ins hügelige Fricktal
und den Blick zurück zur Farnsburg und auf das
schmucke Dörfchen Wegenstetten. Und die
Ueberraschung war Patricia gelungen. Empfangen
wurden wir mit Alphornklängen und etwas
erfrischend Kühlem. Die Wanderer lauschten
gespannt der von Patricia erzählten Sage über die
Wegenstetterfluh. Ganz herzlichen Dank für die
tolle Ueberraschung!
Ueber das Wittnauerhorn führte uns der Weg an der
legendenumworbenen Wallfahrtskapelle auf dem
Buschberg vorbei. Der Platz gilt als einer der
Kraftorte in der Schweiz und wird deshalb nicht
nur von gläubigen Christen, sondern zunehmend auch
von Esoterikjüngern jeglicher Couleur rege
besucht. Aber auch Menschen, die Ruhe suchen,
kommen an diesen idyllischen Ort. Man glaubt, die
Erde habe Stellen, an denen ihre Energie sozusagen
ungefiltert austritt. Wir steigen hinunter, dem
neuzeitlich gestalteten Besinnungweg entlang, zur
Lourdesgrotte, diese entstand im Jahre 1902. In
Wittnau wurden wir auf dem Dorfplatz durch den
Gemeindepräsidenten begrüsst und von den
Landfrauen mit einem Apéro und feinem
selbstgebackenem Brot und Speckzopf verwöhnt. Wir
danken herzlich für diesen grossartigen Empfang.
Da ich heute zum letzten Mal dabei war, wurde in
der Krone noch gebührend gefeiert. Ich möchte es
nicht unterlassen, allen die zum guten Gelingen
dieser Grenztour beigetragen haben, herzlichst zu
danken. Es war eine geniale Idee und es wird mir
in guter Erinnerung bleiben. BRAVO - SAC !
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13. September 2003
24 |
Wittnau - Schafmatt BL 
Organisierende Sektion: Aarau
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
Foto- und Tourenbericht Bilder von Thomas Fuhrer, Robert Lüscher und Thomas Fehlmann.
von Patricia Schreiber-Rebmann (16. Septemer 2003):
Ein bewegt-bewegendes Wochenende
Von allen Seiten trafen die Postauto's pünktlich
in Wittnau ein. Nach herzlichen Begrüssungen gings
bereits aufwärts Richtung Wald. Beat Liechti
(Biobauer aus Wittnau) offerierte im Vorbeiströmen
seine neue Spezialität: Dörr-Chriesi.
In einer Einerkolonne schlängelte sich die grosse
Menschenmenge dem Wanderweg entlang. Ein Juchzer
hier - ein Hallo da - dank dem Zick-Zack-Kurs sah
man viel besser, wer an dieser Tour mitwanderte.
Die Rucksackausrüstungen zeigte an, wer sich für
das Übernachten angemeldet hatte und wer nicht.
Erstaunlich, aber auch erfreulich (vor allem für
die, die zu spät bei der Grenztour einstiegen)
war, dass viele Übernachtungsplätze an der letzten
Wanderung noch an die Interessierten frei vergeben
werden konnte (Schlafplatzabtretungsversuche
wurden vom O.K. berechtigterweise zurückgewiesen).
Ein Kaffee- oder Bierhalt bei einem ideenreichen
Bauer (der Name habe ich leider vergessen) auf der
Saalhöhe ermunterte für mehr Qualität bei der
Produktewahl und für kurze Lieferwege. Auf der
Schafmatt erhielt die Gruppe einen Einblick in die
technischen Möglichkeiten der Sternwarte, deren
Öffnungszeiten und über die Lichtverschmutzung.
Der Verein hat in vielen freiwilligen
Arbeitseinsätze aus einem Gartenschuppen ein
James-Bond-ähnliches Geheimgebäude mit Runddach
und viel elektronischen Details erstellen können:
Die Bodenbasis der Sterngucker. Falls das Wetter
mitspielen würde, konnten die Übernachtenden
Einblick in dieses Hobby erhalten.
Müde erreichten
wir die Schafmatt-Hütte und wurden von einem
feinen Kuchenbuffet und Apéro empfangen. Der
gesamte SAC-Vorstand, Bekannte und Verwandte haben
vermutlich seit Tagen Kuchen gebacken für uns!
Vielen Dank!!!! Und nachdem die ersten bereits
Barmelweidwärts wanderten genossen die
Zurückgebliebenen den Bergfrieden, den
Sonnenuntergang und die ganz tollen Fotographien
von Peter Eggenschwiler. X-Alben hat er gefüllt
mit Details, Sehenswürdigkeiten oder
Gruppenbilder. Erstaunlich, wann er das noch so
neben dem Wandern her in Ruhe entdecken und
fotographieren konnte!
Das Nachtessen hätte in
einem Restaurant nicht besser sein können:
Kürbis/Knoblauchcrème-Suppe, Salat und
Kartoffelpurée mit Ragout - mmmmmhhh. "Gsehsch
d'Stärne?" Das grosse Hauptproblem war die
zunehmende Bewölkung. Als endlich die erste Gruppe
startete war der Himmel verhüllt. Bei der zweiten
Gruppe regnete es und wir konnten den
James-Bond-Effekt live erleben. Eine Warnlampe
zeigte an, dass sich das Dach automatisch
schliessen wird. Auf Knopfdruck bewegte sich das
Runddach über die teueren Instrumente und die
Komputerausrüstung.
Das Schlechtwetterprogramm
über unser Sonnensystem tröstet über den Regenguss
hinweg. Überraschen plötzlich riss der Himmel auf
und präsentierte seine Sternenwelt: Der Mars, und
ein Stern des Schwanen, der Polarstern und
einzelne Sternbilder inkl. Sehtest beim grossen
Bär beeindruckten. Die zweite Gruppe
verabschiedete sich als die Dritte eintrudelte.
Ausser zwei Hartnäckige warteten bei aufsteigender
Kälte auf den hinter der Geissflue versteckten
Mond.
Das Warten lohnte sich - durch das Fernrohr
grüsste eine hell erleuchtete Mondlandschaft mit
grossen und kleinen Kratern uns Erdlinge. Wie im
Dokumentarfilm! Zurück in der Hütte empfing uns
(abgekühlt schlotternd) ein feines Dessertbuffet
und ein Spezialkaffe (im Suppen-Mucheli serviert).
Tja, und dann feierten wir Astrid Niederöst's 65.
Geburtstag! Alles Gute und viel Glück für die
Zukunft!
Eigentlich war das Ende der Grenztour nie ein
Thema - beim Digitalfoto-Rückblick allerdings
konnten Erlebtes und Gesehenes nochmals so richtig
aufleben (vor allem bei denen, die alle Touren
genossen hatten!). Irgendwann zur späten Stunde
deckten Heinzelmännchen (aber nicht die vom
Lämmlis-Loch) den Tisch und bereiteten das z'Morge
für den nächsten Tag vor.
Fortsetzung unten...
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14. September 2003
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Schafmatt BL Aarau 
Organisierende Sektion: Aarau
Vorschaubericht:
PDF -
MS Word.
Berichte:
von Patricia Schreiber-Rebmann (Fortsetzung):
Schon früh - sehr früh war Tagwach: Aufräumen,
Putzen, Frühstücken. Die letzten Vorbereitungen
für den Empfang der letzten Grenztourgruppe
lenkten ab und liessen keine Zeit für
Traurigkeiten. Besinnliche Worte über das "zäme
wandern" stimmten uns ein, und schon bald gings
weiter auf die Geissflue bis zur Saalhöhe und der
Wasserflue. So ein Ausblick und das im Aargau -
unglaublich! Martin Bolliger (Naturama) erzählte
von trockenliebenden Pflanzengesellschaften und
von Katastrophen, die nur für die Menschen schlimm
sind.
Die Wanderung führte uns vorbei an
unberührten Landschaften, durch den Wald bis
hinunter nach Erlinsbach. Der letzte Aufstieg war
ziemlich ermüdend. Kurz vor den Toren von Aarau
rasteten wir und erhielten die letzten Anweisungen
vom O.K-Präsident Thomas Fuhrer. Vor dem
Grossratsgebäude empfing uns die Raiffeisenbank
mit Bratwürsten, Brot und Getränke und hat für
alle Garnituren bereit gestellt. Das Wochenende
ging in die Beine, die Verpflegung wurde genossen.
Um 17.00 Uhr kam der offizielle Schluss-Akt. Fast
alle 200 Sitze füllten sich mit farbigfrohen
Grenzwanderinnen und Grenzwanderern. Ein buntes
Bild im Vergleich zum Grossratsalltag. Und noch
etwas viel auf: kaum ergriff Thomas Fuhrer das
Wort am Mikrofon, war mucksmäuschenstill.
Regierungsrat Beyeler und der Staatsschreiber
müssen sichtlich erstaunt über die Ruhe gewesen
sein. Und dann gab es noch das Gedicht von Sylvia
- die leider in Barcelona weilte) und viele
erwähnenswerte Worte, unter anderem von einer
Marokanerin, die schon lange im Aargau lebt, ihn
aber jetzt erst so richtig kennen gelernt hat (sie
hat mir voll und ganz aus der Seele gesprochen:
auch ich habe viele Orte noch nie gesehen!). Pia
sprach im Namen von allen und bedankte sich beim
gesamten O.K.- und Leiterteam der SAC nochmals für
ihre enorme Arbeit. Was da an Vorbereitungszeit
und Engagement geleistet wurde. Unbezahlbare
Freiwilligenarbeit die Wochenlang geleistet wurde,
für eine Gruppe Menschen, die man im Voraus gar
nicht kannte, für ein Projekt, bei welchem man
nicht wusste, ob es auch auf Anklang stossen
würde. Und das hat es - die hohe Beteiligung
zeigte dies eindrücklich.
Die vielen Begegnungen
mit den musikalischen Kurzunterhaltungen, mit den
hystorischen, geographischen oder naturkundlichen
Sehenswürdigkeiten, den kantonalen und
ausserkantonalen Grenzwanderinnen und
Grenzwanderern haben wirklich verbunden.
Generationen, Regionen und Nationalitäten haben
die Grundidee "Der Aargau verbindet" mit den
eigenen Füssen um die Aargauer Grenze mitgetragen.
Dem ganzen O.K.-Team wurde mit einem herzlichen
langanhaltenden Applaus für all die Arbeit
gedankt. Und der Vater dieser Grenztour Peter
Eggenschwiler natürlich auch! Mit seinen tollen
Fotos könnte man ohne weiteres ein wunderschöner
Bildband über die Vielfältigkeit des Aargau's
erstellen lassen. Die Sponsoren (Mamut, Raiffeisen
und Kanton Aargau) haben dies natürlich durch die
Finanzen auch ermöglicht, aber ohne den
personellen Einsatz wäre dies nie durchführbar
gewesen. Liebes O.K. vielen, vielen Dank für die
spannenden Samstage und für die vielen
interessanten Begegnungen - macht weiter so....
Patricia
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